Ausblicke, XIII.
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werden alle Leute geschäftig, die ebenso gute Rechner, wie schlechte
Mathematiker sind; die munter darauf los dividieren und integrieren,
ohne sich im geringsten zu fragen, ob man hier überhaupt
rechnen kann. Und es ist ziemlich offen, daß dort, wo alles
Einheit ist im Wesen, gerade deshalb keine numerischen „Einheiten“
da sind, trotz „Preis“ und „Münzfuß“; womit die erste Voraus
setzung für alles Rechnen mangelt. Die Rechnung hinterher
stimmt; aber der Ansatz vorher ist falsch, ist Willkür, und damit
zieht der böseste aller Fehler ein: der Fehler im Ansätze. Diese
«Mathematische Nationalökonomie“ ist die würdige Schwester der
»Systematischen“. Die Zahl allein tut es nicht; man muß auch an
das nennende Wort glauben. Auf diesem Umwege vollzieht sich
dann, was dem wortseligen Denken schon im Wesen steckt, eben der
Fehler im Ansätze. Das wortselige Denken ist gleichsam auch nur
ein Rechnen in Worten, die ohne weiteres für „Einheiten“ genommen
werden: ob's nun stimmt oder nicht. Dann sind hinterher wieder die
Schlüsse richtig. Aber mit dem Fehler im Ansätze ist das Ergebnis,
da wie dort, schon in derWurzel vergiftet. Bei jener ganzen Sach-
la ge bin ich gezwungen, auch diese letzte Scheidewand der Vorurteile
wegzuschieben, die von der schildernden Wissenschaft die National
ökonomie getrennt hält. Bisher hat das Annähern beider den Neben
sinn gehabt, zu zeigen, wie die Nationalökonomie besser ist als die
gemeine Meinung über sie. Nun soll sich ergeben, wie sie auch besser
ist als ihr eigener Name.
r> r , f, die Nationalökonomie eine Sonderwissen
Dem Gedanke», daß *e ^ einem jGanzea de r w.rt-
Schaft sei, weil sie schlecht un im voraus entgegen-
schaftlichen Handlungen“ stünde, em ^ dar! zum mindesten
getreten. Davon kann nicht mehr ie I . ildernde Wissenschaft
der Einschluß der Nationalökonomie in die Schilde Unterteilung
als sicher gelten. Nur mehr dl * in Frage. Den Anlaß
der schildernden WissenS ‘ iete « geb en, die sich irgendwie in
zu ihr könnten jedoch keine » Ge Verbietet sich angesichts der
der Sache trennten. Dieser Geda mit dem Menschheitsleben als
schildernden Wissenschaft, die eben nur schildernde Wissen-
Gegenstand denkbar ist. Wie beric teD f_ hen un d nur in der Auf
schaft vor der Einen Welt des Handelns st ^ ^ die
fassung, im Gesichtspunkte dem’ Einen Menschheitsleben.
Zweige der schildernden Wissenschaft vo . , ur e i ne
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