): Wahlaufruf, den Rechtsanwalt Berg verfaßt
hatte, ist in Frei Land 1898 No. 11 veröffentlicht und
demnächst durch Borstells Vermittelung von der Berliner
Paketfahrtgessellschaft in hunderttausend Exemplaren in
Berlin verbreitet worden.*x) Wir haben zwei Wähler-
verssammlungen abgehalten, in denen Borsstell den Vor-
sitz geführt hat und in denen ich neben einer Wohnung-
reform, eine Umgestaltung unseres bürgerlichen Rechts,
die Organisation des Kleinhandwerks, innere Kolonisa-
tion, einen Maximalarbeittag, die Gewinnbeteiligung der
Angestellten in den Staatsbetrieben, eine progressive Erb-
schaftssteuer und andere schöne Dinge verlangt habe. Gegen
das überhand nehmen der Berufpolitiker im Parlament,
die noch vor kurzem von einem Mitgliede des preußischen
Landtages mit Recht als eine unerfreuliche Erscheinung
bezeichnet worden sind, habe ich das Verbot der Wieder-
wahl verlangt. In der Heeresfrage habe ich mich dahin
ausgesprochen, daß für die Verteidigung des Vaterlandes
alles notwendige gewährt werden müsse. Die Kosten
müßten von den Besitzenden getragen werden. Auch in
einer großen Handwerkerversammlung habe ich Gelegen-
heit erhalten, meine Ansichten zu entwickeln.
Das Ergebnis der Wahlen hat meine Vermutungen
allzu sehr bestätigt. Im zweitem Wahlkreise sind 114, im
drittem Wahlkreise 52, im fünftem Wahlkreise 46 und im
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