durch die Weltentwicklung von den Auswirkungen des
Weltkrieges und ihren Folgeerscheinungen berührt wurde;
die Lösung wird weiter erschwert dadurch, daß es
keinen freien internationalen Austausch gibt und die
Weltwirtschaft so auf eine Reihe kleinerer Nationalwirtschaften
zerfällt, die in sich durch Autarkiebestrebungen,
autoritäre Eingriffe und andere ähnliche Maßnahmen
abgeschlossen sind. Deshalb ist die Lösung der
Krisenerscheinungen in den einzelnen Staaten verschieden.
Auch bei uns haben wir nach dreijährigem Kampfe
mit der Krise einen bedeutsamen und eigenartigen
Schritt unternommen, der als Mittel zur Lösung der Krise
begründet ist. Darüber, ob dieser Eingiff am Platze
war, wurden zwar viele Polemiken geführt, es wurde
aber bisher nicht zusammenfassend auseinandergesetzt,
welche Motive dazu geführt haben.
Heute, wo wir bereits einen, wenn auch nur kleinen
Abstand seit seiner Durchführung hinter uns haben, ist
es vielleicht doch angebracht, wenigstens in knapper
Form eine solche Auslegung zu versuchen.
Dabei ]äßt es sich nicht umgehen, zunächst die allgemeinen
Erscheinungen der Weltkrise zu betrachten,
wie diese Erscheinungen von bedeutenden Nationalökonomen
bewertet wurden und wie — trotz der Verschiedenheit
der Verhältnisse, respektive gerade mit
Rücksicht auf die verschiedenen wirtschaftlichen und
politischen Verhältnisse — die einzelnen großen Nationalwirtschaften
sich mit der Wirtschaftskrise auseinandersetzen,
resp. sie bekämpfen.
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