fullscreen: Betriebsorganisation und Betriebsabrechnung

Werkliste oder ein Öperationsplan die Betriebsunterlage 
bildet, wird dieser zum Vergleich der Material- und Akkord- 
zettel herangezogen, und Punkt um Punkt wird jeder 
Arbeitsgang mit den Kostenbelegen verglichen. Dabei emp- 
fiehlt es sich von Anfang an, Mehraufwand durch Aus- 
schuß oder falsche Arbeit, also Material- und Lohnmehr- 
kosten getrennt von den übrigen Aufwendungen je Auftrag 
zu erfassen. 
Die Unkostenzuschläge. Hierauf schreitet man 
zur eigentlichen Unkostenaufteilung auf die Kostenträger. 
Zu jedem Arbeitsgang verrechnet man in der Form von 
prozentualen Zuschlägen, wie sie die Unkostenabteilung 
liefert, einen Teil der Betriebsunkosten. Diese können 
in einer Ziffer auf die Endsumme der Auftragslöhne ge- 
schlagen werden, wobei sich z. B. folgendes Bild ergibt: 
Löhne des ganzen Auftrags 100 AM, 
Betriebsunkosten 200% == 200 AM, 
oder sie können nach Werkstätten unterteilt den Löhnen 
der einzelnen Arbeitsgänge zugeschlagen werden. Eine 
sölche Nachkalkulation sieht etwa folgendermaßen aus: 
Löhne Unkosten Unkosten Gesamtkosten 
ohne Material 
AM 
Schmiede 
Großdreherei Br 
Kleindreherei 50 
Fräserei 17 
Schlosserei F 
Summe . 102 
RM 
A 
x 
30 
100 
90 
60 
206 
BC 
Zr 
A 
SE 
Die Form dieser Zusammenstellung kann ganz verschieden 
gewählt werden. Gebräuchlich sind Anhänger an die Stück- 
liste, die etwa dem Akkordauszug entsprechen und in den- 
selben Spalten wie dieser die einzelnen Aufwendungen 
aufnehmen, oder besondere Spalten des Fertigungsplans, 
die etwa dem obigen Bild entsprechen. Eine rohere Form
	        
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