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teilnng herbeizuführen. Fe klarer und reibungsfreier diese,
wie ohne weiteres zugegeben, schwierigen Verhältnisse sind, desto
leichter wird es für die Kreisverwaltungen sein, die verschiedenen
Träger der Wirtschaft an der richtigen Stelle einzuschalten.
6. Der Vorstand gibt dem Wunsche Ausdruck, auf dieser allgemeinen
Grundlage in dauernder Fühlung mit den zentralen
Organisationen der Genossenschaften und des Handels zur
weiteren zweckmäßigen Ausgestaltung der Einrichtungen der
Kriegs- und Übergangswirtschaft beitragen zu können.
Betrachten wir nun die gegründeten besonderen
Körperschaften näher, so ist zu bemerken, daß
in dem erwähnten Erlasse empfohlen wird, für den satzungsmäßigen
Gesellschaftszweck einen möglichst weiten Nahmen zu spannen,
damit neu auftretende Aufgaben ohne Schwierigkeiten angegliedert
werden können. Tatsächlich ist denn auch vielfach die Erfüllung
sämtlicher 'kriegswirtschaftlichen Aufgaben als Gesellschaftszweck
bezeichnet worden. Andere Gesellschaften, insbesondere die
schon früh entstandenen, haben nur beschränkte Tätigkeitsfelder,
insbesondere mancherorts — im Gegensatze zur Erfassung der Erzeugnisse
— nur den Einkauf und die Verteilung der von außerhalb
bezogenen Lebens- und Futtermittel.
So bezeichnet die „Kreisversorgung G. m. b. H." in
Eckernförde als ihren „Gegenstand" den Bezug von Lebensmitteln
und ähnlichen Waren im Großen und Verkauf derselben
an Kleinvcrküufer und Verbraucher im Kreise, als ihren „Zweck",
die Bevölkerung des Kreises zu angemessenen Preisen zu versorgen.
Ebenso spricht die Satzung der „Kriegswirtschaft G. in. b. H." in
Pleß und die Beuthener „Kriegsbewirtschaftnng G. m. b. H." von
der Versorgung des Kreises mit Lebens- und Futtermitteln; in der
gleichen Absicht nennt sich die Einrichtung des Kreises Hirschb
e r g i. Schl. „Kreis-Einkaufsgesellschaft".
Der Verwaltungsbericht des Kreises Rasten bürg in Ostpreußen
schildert Entstehung und Aufgabe seiner entsprechenden
Einrichtung folgendermaßen: „Infolge der längeren Kriegsdauer
ist bei der zunehmenden Lebensmittelknappheit eine Zentralisierung
von Einkauf und Einfuhr der wichtigsten Massennahrungsmittel
eingeführt. Die Zentralvertcilungsstelle für die Provinz
Ostpreußen ist die Ostpreußische Lebensmittel-Versorgungs-Gesellschast
m. b. H. in Königsberg. Der Kreis ist mit einer Beteiligungssumme
von 4000 M. der Gesellschaft beigetreten. Für
den Kreis Rastenburg ist auf Anregung der Kreisverwaltung im