Full text: Die technischen Hilfsmittel für den Transport zu Wasser und zu Lande von Fleisch in gekühltem und gefrorenem Zustande

und man schätzt, daß . voraussichtlich etwa 3 Millionen Tonnen Weizen, 
1 Million Tonnen Hafer und 1 Million Tonnen Leinsamen zur Ausfuhr Ertrag der 
gelangen können. Ueber den Ertrag der’ diesjährigen Getreideernte ver- Getreiksernt 
öffentlicht das Ackerbauministerium die folgenden Zahlen (Tons): 
Provinz Weizen Lein Hafer 
Buenos Aires .'. . 1.995 000 300 000 1 431 000 
Cördoba ‘. ". ‚1 21 :460 000 230 000 30 000 
Santa FE, *, 9. 904 000 380 009 40 000 
Pampa! Central... „1700 000 11 000 81 000 
Entre%Rios” 1... 256000 205 000 75 000 
Andere Prov. u. Terr. 85 000 4 000 25 000 
zusammen: 5 400 000; 1 130 000 1'682 000 
Die nachstehende Aufstellung bringt diese Produktion im Vergleich 
zu der früherer, Jahre (Tons): 
Jahr Weizen Lein Hafer 
1908/09 . . . 4250000 049 000 464 000 
190910 3 566 000 717 000 530 000 
1916 ** 3.975 000 595 000 686 000 
FON 4 523 000 572 400 1 004 000 
ö 5400 000 130 000 1 682 000 
Die Mühlenindustrie hat für Argentinien eine große Bedeutung, Mühlen- 
da das Mehl für den Export unter sehr günstigen Bedingungen bereitet industrie 
wird und auch der Konsum im Lande nicht gering ist. Im Jahre 1895 
hatte die Republik 3954911 Einwohner und 1912 7421869, was eine 
Zunahme von 56 0% bedeutet. Die unter Weizen stehende Fläche betrug 
im. Jahre 1895 2049 683 ha und ist 1911/1912 auf 6 897 000 ha angewachsen. 
Seit 1891 ist Weizen im ganzen Lande angebaut worden und Argentinien 
besitzt hierfür den größten Export. 
Die Mehlerzeugung der verschiedenen Mühlen des Landes in fünf- 
jährigen Perioden stellt sich wie folgt: 
1891-7. 75 315 000 Tons 1910 751317 Tons 
1895 U 415 af Pb 87 
1900... 165 0m 1912 (8 Monate) 569980 
1905: . 715.000 
Die Weizenkultur wächst in Argentinien verhältnismäßig schneller 
als die Bevölkerung, so daß bei einer Fläche von 6 Millionen Hektaren 
unter Weizen 25 bis 30% des Ertrages für den heimischen Bedarf - und 
zum Säen genügen, während die übrigen 70 oder 75 % Weizen resp. Mehl 
zur Ausfuhr gelangen können. Der Mehlexport der vergangenen Jahre 
Stellt sich wie folgt (Tons): 
117
	        
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