fullscreen: Entwicklung der Reklame vom Altertum bis zur Gegenwart

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FACHZEITSCHRIFTEN 
organe), anderseits die unterhaltenden Zeitschriften {illustrierte 
Zeitungen und allgemeine Unterhaltungsblätter). Die Ent- 
stehung der meisten dieser Blätter fällt erst in das 19. Jahr- 
hundert; in allen diesen findet sich die ’Anzeigereklame in 
ganz. besonders ausgedehntem Maße. 
Die Fachzeitschrift ermöglicht fast jeder Anzeige eine 
speziell in den betreffenden Interessenkreisen durchzuführende 
Werbung. Die Unterhaltungsblätter dagegen dienen mehr 
allgemeinen Empfehlungen, vornehmlich solchen für den 
Bedarf des Haushaltes, die sich an die große Masse richten. 
Das Inserat trifft man ferner in Büchern, und zwar 
in Adreß- und Telephonbüchern, in Kalendern und Jahr- 
büchern, in Katalogen, in Büchern allgemeinen Inhalts usw. 
Das Adreßbuch geht in England und Frankreich bereits 
auf das Ende des 18. Jahrhunderts zurück; es gehört mit zu 
den am meisten benutzten Werbemitteln. Die Eintragung der 
Firmen in den diversen Rubriken, entweder durch Fettdruck 
‚der durch eine an zweckentsprechender Stelle angebrachte 
Anzeige ermöglicht es, dem Interessenten gegenüber Aufmerk- 
samkeit zu erregen oder sich in Erinnerung zu bringen. 
Bei der Buchreklame entscheidet für die Benützung, wie 
bei allen hier besprochenen Reklamearten, vor allen Dingen 
die Art der zu verkaufenden Ware und der Kreis für ihre 
Verbreitung. 
Schließlich finden wir noch die Anzeigenreklame in 
Programmen, auf Speisekarten, in Lesezirkelmappen, 
in sonstigen diversen Mappen, Einbänden, auf Schreib- 
unterlagen u. a. m. 
Für die Anzeigenreklame in der Fachpresse ist es von grund- 
'egendem Wert, die Wahl der benutzten Organe derart zu treffen, 
daß in den Lesern die Vorbedingungen für ein Interesse an dem 
Gegenstand, für den geworben werden soll, vorhanden sind, 
g) Die redaktionelle Reklame. 
Die ältesten Zeitungsankündigungen weisen zwar 
den gleichen Druck und die gleichen Lettern wie der redak- 
tionelle Text auf, unterscheiden sich aber in der Regel 
von diesem dadurch, daß sie von den lokalen Nachrichten, 
denen sie zumeist folgen, durch eine Linie getrennt sind und
	        
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