Object: Geld-, Bank- und Börsenwesen

151 
Die Gliederung der Girokonten-Jnhaber sin M bzw. RM): 
Höhe der Guthaben 
23. 7. 1914 | 31. 7. 1925 
In 
Prozent 
1914 | 1925 
Durchs 
liche Hc 
einze 
Guth 
1914 
chnitt- 
he der 
nen 
aben 
1925 
a) Private Guthaben 
1. Landwirtschaft , . . 
1 654 763 
1 925 050 
0,4 
0,9 
4 810 
1989 
2. Industrie und Gewerbe 
97 195 432 
48 802 771 
21,1 
24,0 
12 165 
2 795 
3. Handel,Transport, Ver- 
1247 
sicherung 
35 536 889 
16 251 108 
7,7 
8,0 
5 595 
4. Geld- undKreditqeschäfte 
19 447 
a) Aktienbanken . . . 
246 094 523 
42 006 599 
53,5 
20 6 
222 308 
b) Sonstige 
76 348 983 
48 341 552 
16,4 
23,7 
27 520 
8 092 
5. Sonstige (Stiftungen, 
74 431 
Private usw.) . . . 
4 028 315 
46 370 590 
0,9 
22,8 
3 811 
Summe A 
459 858 905 
203 697 670 
100,0 
100,0 
23 477 
5 064 
b) Öffentliche Gut 
haben 
1. Reich und Länder . . . 
363 388 059 
369 150 407 
97,1 
97,7 
62 192 
66 251 
2. Kommunen . . 
10 677 932 
8 780 121 
2,9 
2,3 
14 031 
10 734 
Summe 8 
374 065 991 
377 930 528 
100,0 
100,0 
56 642 
59 144 
e) Zusammenstellung 
1. Private Guthaben . . 
459 858 905 
203 697 670 
55,1 
35,0 
23 477 
6 064 
2. Öffentliche Guthaben . 
874 065 991 
377 930 528 
44,9 
65,0 
56 642 
59 144 
Summe 6 
833 924 896 
581 628 198 
100,0 
100,0 
31 831 
12 478 
i 
Diese Statistik zeigt die Kräftigung der öffentlichen Hand. Ihre Guthaben 
sind sogar in absolnten Ziffern heule höher als 1914; relativ stellt sie statt 44,9°/o 
der Guthaben, wie 1914, jetzt 65 o/ 0 ; Interessant im einzelnen ist ferner die 
starke Guthaben-Schrumpfung der Aktienbanken. 
Aus den Bestimmungen für den Giroverkehr mit 
der Reich sbank's ist folgendes von allgemeinem Interesse: 
1. Anträge auf Eröffnung eines Girokontossind an die örtlich zuständige 
Reichsbankanstalt zu richten. Die Reichsbank entscheidet über die Anträge nach 
freiem Ermessen; eine Ablehnung erfolgt ohne Angabe von Gründen. 
1) llber die Technik des Giroverkehrs enthält Ausführliches mein „Bank 
geschäft", Band I. 
2) Der Giroverkehr ist für alle Klassen der Bevölkerung bestimmt. Es kann 
also Kaufleuten, Anstalten, Behörden wie auch Privatpersonen mit lebhaftem 
Zahlungsverkehr ein Girokonto eröffnet werden, Firmen nur dann, wenn sie 
handelsgcrichtlich eingetragen sind.
	        
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