bindungen mit amerikanischen Arbeitern und Arbeitervertretern
deutscher wie englischer Zunge war es unserer Delegation möglich,
mit den Lebensverhältnissen der amerikanischen Arbeiter in un-
mittelbare Berührung und Vertrautheit zu kommen.
Wir können hier nicht im einzelnen, sondern nur im allgemeinen
den Dank an alle, die uns bei der Erfüllung unserer Aufgaben behilf-
lich gewesen sind, für das freundliche Entgegenkommen abstatten.
Aber einen können wir nicht ungenannt lassen. Es ist der Berg-
arbeiter Eduard Wick, der aus den Kohlengruben Pennsylvaniens
kam und als Beauftragter des amerikanischen Bergarbeiter-Ver-
bandes vom ersten bis zum letzten Augenblick mit hingebungsvoller
Bereitwilligkeit uns mit seinem klugen Rat zur Seite gestanden hat.
Ihm sei neben dem Dank an alle unser besonderer Dank aus-
gesprochen.
Wir sind uns bewusst, dass zum genauen Erkennenlernen eines
so grossen Landes mit seinem vielgestaltigen Leben nicht nur
Jahre des Studiums, sondern Jahre der Arbeit und des Lebens in
diesem Lande erforderlich wären. Was wir aber in der verhältnis-
mässig kurzen Zeit von zwei Monaten gesehen und gehört, er-
forscht und festgestellt haben, ist wissenswert genug, es hier zu-
sammenzufassen und der Öffentlichkeit zu vermitteln.
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