Full text: Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

308 
Stirn geschrieben stand, daß es das Eigentum Jehovahs, so drück! 
die Teilung der Arbeit,dem Manufakturarbeiter einen Stempel auf, 
der ihn zum Eigentum des Kapitals brandmarkt. 
Die Kenntnisse, die Einsicht und der Wille, die der selbständig® 
Bauer oder Handwerker, wenn auch auf kleinem Maßstab, ent’ 
wickelt, wie der Wilde alle Kunst des Krieges als persönliche List 
ausübt, sind jetzt nur noch für das Ganze der Werkstatt erheischt 
Die geistigen Potenzen [Triebkräfte] der Produktion erweitern ihr“ 
Maßstab auf der einen Seite, weil sie auf vielen Seiten verschwinde® 
Was die Teilarbeiter verlieren, konzentriert sich ihnen gegenüb? 
im Kapital.%® Es ist ein Produkt der manufakturmäßigen Teilunß 
der Arbeit, ihnen die geistigen Potenzen des materiellen Pr 
duktionsprozesses als fremdes Eigentum und sie beherrschend® 
Macht gegenüberzustellen. Dieser Scheidungsprozeß beginnt in de 
einfachen Kooperation, wo der Kapitalist den einzelnen Arbeite® 
gegenüber die Einheit und den Willen des gesellschaftlichen Arbeil® 
körpers vertritt. Er entwickelt sich in der Manufaktur, die de) 
Arbeiter zum Teilarbeiter verstümmelt. Er vollendet sich in der 
großen Industrie, welche die Wissenschaft als selbständige P!% 
duktionspotenz von der Arbeit trennt und in den Dienst des Kapital 
preßt.®7 
Vierter Abschnitt 
In der Manufaktur ist die Bereicherung des Gesamtarbeit®” 
und daher des Kapitals an gesellschaftlicher Produktivkraift hedirß 
durch die Verarmung des Arbeiters an individuellen Produkti” 
kräften. „Die Unwissenheit ist die Mutter der Industrie wie de 
Aberglaubens. Nachdenken und Einbildungskraft sind dem Inst 
unterworfen; aber die Gewohnheit, den Fuß oder die Hand zu be 
wegen, hängt weder von dem einen, noch von der ander® 
Manufakturen gedeihen also da am meisten, wo man am meist 
sich des Geistes entschlägt, in der Art, daß die Werkstatt als ei 
Maschine beirachtet werden kann, deren Teile Menschen sind- . 
In der Tat wandten einige Manufakturen in der Mitte des 18- Jah 
das Gesetz zu fügen, das man ihm vorzuschreiben für gut findet.“ (store) 
„Cours d’Economie Politique. Ed. Petersbourg 1815“, vol. I, p. 204.) t 1Y 
86 A. Ferguson: „History of Civil Society. Edinburgh 1767“, Pal ge 
sect. I, p. 281: „Der erstere [der Meister in der Fabrik, der 10 ge 
Staatsmann, der General] mag gewonnen haben, was der ander® 
Arbeiter, der untere Beamte, der Soldat] verloren hat.“ 4 vol 
67 ‚Der Mann des Wissens und der produktive Arbeiter sind weit itel$ 
einander getrennt, und die Wissenschaft, statt in der Hand des Arb® gast 
seine eigenen Produktivkrälte für ihn selbst zu vermehren, hat sich yo 
überall ihm gegenübergestellt. ... Kenntnis wird ein Instrument, Fähl® 
der Arbeit getrennt und ihr entgegengesetzt zu werden.“ (W.T Komp“ 
„An Inquiry into the Principles of the Distribution of Wealth. London 
p. 274.) art gY 
68 A. Ferguson: „History of Civil Society. Edinburgh 1767“. P 
sect. I. np. 280.
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.