des Reiches jährlich für die Reparation gewonnen werden könnten.
Danach sollten. abwerfen:
1, die an eine Betriebsgesellschaft zu verpachtende Reichsbalın
. 1000 Millionen Goldmark
2, Verbrauchsmonopole , „ 1530 ;
davon Tabak 450 Millionen
Bier‘, 200 z>
Alkohol . 600 %
Zucker 130 ,
Salz 5 5
Verschied, 80 N
3. Kohlenlieferungen , , , ... 34vy u B
zusammen jährlich 2870 Millionen Goldmark
Die Studien rechneten ferner mit einer Abgabe an die Reparationskasse
von 25 Prozent der Gewinne der deutschen Industrieund
Handelsunternehmungen, Für die Aktiengesellschaften allein
schätzten sie diesen Betrag auf 250 Millionen Goldmark. Trotz
aller dieser Leistungen — so erklärten die Verfasser — sei der
Reichshaushalt leicht im Gleichgewicht zu halten.
Die Belgischen Studien wurden der französischen Regierung
am 9, Juni 1923 übergeben,
In England war inzwischen Bonar Law wegen Krankheit aus
der Regierung ausgeschieden, Sein Nachfolger wurde Baldwin,
Mit ihm wurde die Haltung Englands in der Reparationsfrage
tatkräftiger, Als die deutsche Regierung, völlig ratlos, wie sie
nach dem Fiasko ihrer Note vom 2, Mai die zerrissenen Fäden
der internationalen Verhandlung wieder aufnehmen sollte, keine
geeignete Form fand, um ihren mißverstandenen Reparationsplan
zu erläutern, entstand unter englischem Einfluß das deutsche
Memorandum vom 7. Juni 1923. Das Memorandum, das den
Alliierten und den Vereinigten Staaten von Amerika mit gleichlautenden
Noten zuging, ist kurz und klar, Es ergänzt mit erfreulicher
Bestimmtheit die deutsche Note vom 2. Mai durch
den Vorschlag bestimmter Garantien für die Reparation. Die
Zu
‘6
47