fullscreen: Grundzüge der Theorie der Statistik

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211. Man gewinnt einen ungemein guten Einblick sowohl darin, 
was überhaupt bei der Interpolation vor sich geht, als auch darin, was 
den erzielten Annäherungsgrad bedingt, wenn man wie hier die 
wirklichen Werte von log x kennt und daher in einem gewöhnlichen 
rechtwinkligen Koordinatensystem als: Abszisse x und als Ordinate 
;‚eils die bei der Interpolation gefundenen Annäherungswerte, teils 
lie wirklichen Werte für log x ansetzen kann. In der Fig. 8 sind 
lie Punkte A, B,E und F durch die Abzissen 3, 4,55 und 6 bestimmt, 
während die Höhen AA,, BB,, EE, und FF, die Größen der Loga- 
rithmen dieser Zahlen angeben. Setzt man ferner für log x (mit 
Fig, 8. 
Hilfe einer Logarithmentabelle) hinlänglich viele andere Punkte ab, 
welche verschiedenen Werten von x in dem betrachteten Intervall 
von x = 3 bis x = 6 entsprechen, dann erhält man eine Reihe 
von Punkten auf einer gewissen krummen Kurve („Logarithmen- 
Kurve“), die in der Fig. 8 durch die krumme Kurve A, B, C, 
D, E, F, bezeichnet ist. Wenn dagegen für eine Reihe von Werten 
von x in entsprechender Weise als Höhen die Werte abgetragen 
werden. welche sich aus der gefundenen Formel 
log x = 0,6021 + 0,0969 (x—4) 
für log x ergeben, dann erhält man eine Reihe von Punkten, die sämtlich 
auf der geraden Linie durch die Punkte B, und E, gelegen 
sind. Dies geht aus dem benutzten Ausdruck für log x hervor, indem 
jemerkt wird, daß x, mit der Konstante 0,0969 multipliziert. 
Westergaard und Nvbolle, Theorie der Statistik. 2. Aufl. DI
	        
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