Metadata : Ursachen der Amerikanischen Concurrenz

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brüht.  Der  Wirthschaftsplan  geht  dahin,  soviel  Vieh  als  mög-»ch
  auf  der  umschlossenen  Farm  zu  ziehen,  Landschlagkühe
Vollblut  zu  kreuzen  und  es  loco  ganz  fett  zu  machen,
•'ln  kauft  vorläufig  noch  alljährlich  ausgewachsenes  Mager-Vieh
  aus  dem  Südwesten  zu  und  macht  es  fett.
Man  würde  nur  auf  acht  Acres  ein  Stück  Grossvieh  halben ­
  können,  wenn  man  nicht  in  den  Monaten  spärlicher  Weide
dem  butter,  das  auf  den  2500  Acres  Homefarm  gewonnen
  wird,  nachhälfe.  Als  Mastfutter  werden  Maismehl,  Roggeninehl,
  Turnips,  Baumwollsamenkuchen  und  geschnittenes  Stroh,
eu  und  Luzerne,  Alles  gebrüht,  angewendet.  Der  Musterarmer
  erreichte  so  1200  Ibs.  Durchschnittsgewicht  der  vierjährigen ­
  Ochsen  und  bei  Kreuzungen  bis  1500  Ibs.  Kr  verschifft ­
  sie  selbst,  indem  er  einen  Extrazug  nimmt,  ihn  ganz
selbst  befrachtet,  die  Thiere  direct  nach  Chicago,  St.  Louis
oder  New-Orleans  auf  den  Markt  bringt  und  selbst  dort  verauft.
  Ein  solcher  Zug  befördert  durchschnittlich  20  Waggons
je  18  bis  20  Ochsen.  Heim  Einkäufe  kostet  ihm  ein  ausgewachsener, ­
  vierjähriger,  ungegradeter,  d.  h.  nicht  durch
^oglische  Kreuzung  veredelter  Texasochse,  circa  15  Dollars.
ewöhnlich  geweidet,  würde  er  loco  nicht  mehr  als  2  Cents
per  englisches  Pfund  Lebendgewicht  bringen.  Auf  die  oben
^'^gegebene  Weise  gepflegt  und  gemästet,  ist  er  loco  4  Cents
per  Ib.  Werth.  Der  Transport  eines  Eisenbahn  waggons  mit
bis  20  fetten  Ochsen  von  dieser  „Capotfarm“  kostet  nach
b  Louis  100  bis  120  Dollars,  nach  New-Orleans  100  bis  iio
ollars,  nach  Galveston  36  Dollars.  Man  sieht  schon  hieraus,
''le  vortheilhaft  einst  der  Export  des  Viehes  aus  Texas  über
alveston  werden  muss.
I^av  Geschäft,  lexasvieh  aus  dem  Südwesten  im  Nord-^ten
  dieses  Staates  fett  zu  machen,  wird  wohl  allgemeiner
"orden  und  scheint  sehr  lohnend  zu  sein.  Die  Capotfarm  war
sehr  interessant.  Wie  sich  hier  Arbeit  bezahlt  macht,
goht  Wohl  daraus  hervor,  dass  der  Administrator  angab,  die
arm  werde  jetzt  nicht  unter  500.000  Dollars  verkauft  werden,
?.  der  Acker  vor  fünf  bis  sechs  Jahren  kaum  25.000
30.000  Dollars  werth  war,  und  höchstens  läo.ooo  Dollars
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