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VII. WojghHnitt: Einzelne Schuldverhältniffe,
mit 8 70, 77. Bgl. ferner Ernjt Jacobi, Der She alz Wertpabier,
Gold]hmidt3 Ztjchr. Bd. 63 S. 86 ff.
») Wegen Fndoffabiltität des Schedl3 f. 83 363 ff. HSB., jomwie 88 6,
8, 15 und 17 des Schekgejeße3.
8) Ein BorbehHalt für die Lande3ZgefehHgebung befteht hier gemäß
Art. 17 des ES. z. HGB.
:) Neber falfhde und gefälfhte Sched8 vgl. D. Iur.3Z. 1906 S. 4083,
fowie ferner $ 23 des Schedgefjehe8.
Ueber den Schek im Konkurje des AuzZiteller8 vgl. Simonjohn
Sruchot, Beitr. Bd. 50 S. 43.
Bum BoftfhedverkeHr val. für das RMeichHspoftgebiet die Boft{hec-
ordnung vom 6. November 1908 RGBI. S, 587 mit Nachtrag vom
20. März 1910 RGYL. S. 593, für Bayern Poftjdekordnung vom 17. No=
vember 1908, $. ferner Conrad, L3. 1907 S. 338 und Kirjehberg, Der
Boftided 1906. Der Boftjhek wird auf eine oftfhecanftalt als Bes
zogene ausgeftellt und ft nidtindojfierbar.
Der den Ueberweifungen im GiroverkehHr der ReidhH3Zbank dienende
tote Shed fällt nicht unter den Begriff der Anweijung, vgl. ROGOES.
Bd. 54 S. 329 und NGR-Konmm. Borbent. 4 vor $ 783. Wegen des
Girosverkehr8 überhaupt vgl. Bem. X zu S 783, f. Ferner auch
Bem. VI zu 8 788 und Bem. 5 zu S 790.
VIH, Ein Inftitut für {ih bildet die Poftanweifung, die nit unter die An weifung
im Sinne der nadhjtehenden Baragrabhen gebracht werden kann.
a) Die Anfidhten über die redhtlide Natur der Boftanmweifung find {ehr geteilt;
val. hierüber BL f. NA. Bd. 54 S, 209, 225, Seuff, Arch. Bd. 34 Wr. 116,
Bd. 44 Nr. 257, ferner Mitteljtein, Beiträge zum BPoftrecht, insbefondere
Nr. VIT, vgl. aud Bem. VI zu 8 651, Mandry-Geib, Zivilrechtl. Inhalt der
Reichägefehe 8 47 Anm. 5, a, Crome, Syftem $ 271 Anm. 2, Helwig, Verträge
auf Leiftung an Dritte S. 530 {f., Cörmann, Gruchot, Beitr. Bd. 48 S. 414 ff.
‘mit Literaturangaben) und im jächf. Arch. Bd. 14 S. 549. Die Anficht Mittel-
teinZ dürfte die richtige fein, wonach der Poftanweijung2vertrag ein eigen»
artiger Mealvertrag Hit, der nit bloß Ausftelung und Annahme der Poft-
anweifung, fondern auch tatfächlidh die Einzahlung des Geldes vorauSjebht,
wobei aljo der Poftanweihung al8 Urkunde nur formale Bebeutung zukommt.
Au8 der reichSgerigtligen Prazi8 ift hinzuweilen auf KGES. Bd. 41 S. 102
Gaitung der Bojtverwaltung), Bd. 43 S. 98 (Anjpruch des Adreffaten),-Bd. 60
S, 24 (Anfprüche im Falle einer FäljhHung), RGE. in Bl. f. RA. Bd. 69 S. 504
'Eigentumserwerb der Poftanitalt der Abfendungsfjtelle am eingezahlten Gelde),
Yur. Wichr. 1905 S. 172 (der Poftfisius kann fih bei Nichteinzahlung feitens
des Abjender8 nur an diejen Halten ; ebenjo DLSG, Dresden, Jäch]. DLSG. Bd. 26
3, 291); {. ferner DL. Kolmar in EH.Lothr. Ztihr. Bd. 31 S. 265 (volle
Haftung der oft Hinfihtlig der auf Poftanwveifungen eingezahlien Beträge).
Bal. au LG. Leipzig LB. 1908 S. 718,
Ueber Bfändumng und Arrejftierung von Poftanwveijungen vgl. Bl. RN.
Bd. 60 S. 33ff., die unter a erwähnten Urt, au Seuff. Arch, ferner Herb in
D. Zur.3. 1903 S. 390, Tachau dafelbit S. 495 und Scheda in SGruchot, Beitr.
Bd. 47 S. 98 ff.
HinjichtligH der Frage, ob die Poftverwaltung für den durd berfpätete
AuSzahHlung entjtandenen Schaden haftet, vgl. Seuff, Arch. Bd. 60 Nr. 51,
Ripr. d. OLG, Bd. 10 S. 52, D, IJurZ. 1905 S. 1176.
Die pofttedHnifden Beftimmungen finden fig in der Boftordnung für
das Deuticdhe Neih vom 20. März 1900 88 20 ff., Jowie fiir Bayern in der
a