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Die Anstalt kann 30 Kranke aufnehmen und ist Eigenthum der Pfarr
kirche; die Krankenpflege wird durch Schwestern aus dem Mutterhausc
zmn h. Franziskus in St. Mauritz besorgt. ' Neben den sonstigen
Einkünften sind dem Hospital die Einkünfte der Wiggenhornschen
Armen-Stistung mit jährlich 40 Thlr., und widerruflich die des Gräf
lich Merveldtschen Armenhauses zum Betrage vou 30 — 40 Thlr.
überwiesen. Aktiva 1000 Thlr.
Apitzsch,
s. Maricn-Stiftung zu Görlitz.
Apotheker-Verein,
s. Norddeutscher Apotheker-Verein.
Apotheker-Verein zu Breslau.
Derselbe besteht seit dem 18. Januar 1864 und hat seine Wirksamkeit
damit eröffnet, daß er ein Stipendium in Höhe von 100 Thlr. für
unbemittelte Candidatcn der Pharmacie, welche das Staats-Examen in
Breslau machen wollen, gründete.
Archäologisches Institut,
1829 durch den (nachherigen) König Friedrich Wilhelm IV. in Nom
begründet, was demnächst zur Bildung der „archäologischen Gesellschaft"
in Berlin führte. Die in Berlin bestehende Eentral-Direktion des
archäologischen Instituts ist in den Stand gesetzt, zwei Staats-Stipen
dien à 600 Thlr. zu verleihen. Zweck derselben ist Belebung archäo
logischer Studien, Verbreitung archäologischer Kenntniß des klassischen
Alterthums und insbesondere Heranbildung leitender Kräfte zur archäo
logischen Korrespondenz für das römische Institut und von Lehrern
der Archäologie für die vaterländischen Universitäten. Die Bewerber
müssen auf einer preußischen Hochschule die philosophische Doktorwürde
erworben oder das examen pro facúltate docendi bestanden und die
Berechtigung zur Ertheilung des Unterrichts in den alten Sprachen auf
den obersten Gymnasialklassen erlangt haben. Zwischen diesem Zeit
punkt und dem seiner Bewerbung dürfen höchstens drei Jahre verflossen
seln, in der Regel erfolgt die Verleihung auf ein Jahr. Gesuche sind
vor dem 15. Mai jeden Jahres an die Central-Direktion des archao-
ogischen Institutes in Berlin zu richten, die Auszahlung erfolgt auf
s!!+> ma iw . Stöber an der Generalkaffe des Ministeriums der geist-
Untemd)M, unb Wcb#aí^Macícgcn^citcn.
. ArchenholdscheS Vermächtniß.
şşe 1851 verstorbene Wittwe Israel Archenhold geb.
©cmcu.bc «« gwjrt *«t»t«I mH ber Bestimm»»,. dast die Zinsen
l-.inel.ch a» verschämte tzaus-Anne der beiden Gemeinden vertheilt, je-
bï|,h N bCt ® toM °°r°b i-de». 3 Thlr. gezahlt wer-