fullscreen: Deutschlands Auslandsanleihen

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Deutschlands Auslandsanleihen, 
schnitt wurden 2 Mill. in Holland durch die Twentsche Bank und 
die Amsterdamsche. Bank aufgelegt. Vom zweiten Abschnitt legten 
sie 500000 $ auf und übernahmen 250000 $ fest, während 
400 000 $ von der Svenska Handelsbanken aufgelegt und 500 000 $ 
in der Schweiz fest untergebracht wurden. Der Erlös der Anleihe 
ist für den Ausbau der staatlich kontrollierten Wasserkraftwerke 
bestimmt, der Erlös des ersten Abschnitts außerdem für die Be- 
teiligung des Staates am Bau des Rhein-Main-Donau-Kanals sowie 
für den Erwerb und Ausbau verschiedener anderer produktiver 
Unternehmungen. 
Die 3-Mill-$-Anleihe Oldenburgs, aufgelegt von Ames, 
Emerich & Co, Federal Securities Corporation und Strupp & Co, 
ist eine Serienanleihe, von der am 1. November der Jahre 1926 
bis 1945 jährlich ein kumulativ steigender Betrag fällig wird, 
also gleichzeitig eine Annuitätsanleihe !). Vorzeitige Kündigung 
nach dem 1. November 1930 bis 1. November 1983 zu 103 % zu- 
lässig; dann nimmt der Prämienaufschlag jedes Jahr um 4 % ab. 
Der Erlös der Anleihe war für den Bau von Schiffahrts- und Ent- 
wässerungskanälen und Deichen sowie für den Ausbau der Elek- 
trizitätsversorgung in Oldenburg, Delmenhorst, Idar und Varel 
bestimmt. 
Von der badischen 40-Mill.-sfr.-Anleihe sind nur 25 Mill. 
in der Schweiz selber aufgelegt, und zwar durch die Schweizerische 
Kreditanstalt, die Basler Handelsbank, die Aktiengesellschaft Leu 
& Co, die Eidgenössische Bank A.-G., die Schweizerische Bank- 
gesellschaft und das Comptoir d’Escompte de Geneve. 10 Mill. 
wurden von der Nederlandsche Handel-Maatschappij, Pierson 
& Co, R. Mees & Zoonen übernommen, davon 7 Mill. zur Zeichnung 
aufgelegt. 5 Mill. wurden in sonstigen europäischen Ländern fest 
untergebracht. Die Bezahlung von Kapital und Zinsen erfolgt 
in Holland zu einem festen Umrechnungssatz von 48 cents je 
schweizer Franken. Zur Tilgung der Anleihe stellt der badische 
Staat zum 31. März der Jahre 1927 bis 1934 je 1 % des Anleihe- 
betrages als Tilgungsfonds zur Verfügung, von 1935 ab 2 %, das 
sind 400 000 sfr. bzw. 800 000 sfr. Dieser Tilgungsfonds wird zum 
Ankauf von Anleihestücken zu höchstens pari verwendet; soweit 
ein Ankauf nicht gelingt, erfolgt eine Auslosung zum folgenden 
30. September. Es werden also bis 1934 jährlich mindestens 
400 000 sfr., bis 1945 jährlich mindestens 800 000 sfr. getilgt, und 
im Jahre 1946 wird der Rest mit 28 Mill. sfr. fällig. Verstärkte 
Tilgung ist ab 31. März 1931 mit sechsmonatiger Voranzeige zu- 
lässig, bis 31. März 1936 zu 101 %, dann zu pari. Der Erlös der 
Anleihe dient für folgende Zwecke: Beteiligung des Badenwerks 
mit 7.5 Müll. sfr an einer schweizerischen Gesellschaft. die in Ver- 
„. *) Die Emissionskurse der einzelnen Serien vgl. Anhang Tab. 2. Die 
Tilgungsbeträge sind im Prospekt angegeben.
	        
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