fullscreen: Kritische Geschichte der Nationalökonomie und des Socialismus

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Btaltungon nach solchen Gesichtspunkten zu gruppircn. Die 
wirklichen Gebilde der Theorie sowie die seetenmassigen 
Miniaturvcrsuche, um welche es sich handelt, sind sich meist 
selbst so wenig klar gewesen, dass sie jenen Punkt gar nicht 
o-chörig entschieden haben. Nur wo man überhaupt auf der- 
artio-e Thorheiten gänzlich verzichtete, entging man auch einiger- 
nm^s^d^ u^An^^ükmng imvmnm^^dmn 
Verworrenheit. Die Natur der Verhältnisse hat glUcklicher- 
weise dafür gesorgt, dass theoretische Klarheit und praktmehe 
Durchsichtigkeit der Gestaltungen in der Richtung auf die halb- 
Gommunistischen Missgebilde gar nicht möglich ist. Eiyoller 
und ganzer Communismus lässt sich nun zwar gleich einer 
Diction in ziemlich festen Umrissen vorstellen; aber hier ist 
die Verwirklichung in grösserem Maassstabe und nach dem 
Rüde der gewöhnlichen rohen Anschauungen innerhalb der 
(Zivilisation eine unbedingte Unmöglichkeit. Es bleiben daher 
für die communistischen Bestandtheile irgend welcher Theorien 
oder Associationen nur die Nebelhaftigkeiten und Verschleie- 
ruimcn übrig. In den entsprechenden Phantasiebildcrn wissen 
die ^Urheber nicht, was sie in Rücksicht auf die strengem 
Rcchtsbegriffe von Eigonthum und Ehe eigentlich verzeichnen, 
und in den Kinderspielen der zugehörigen Ausführungsversuche 
haben sie wiederum kein deutliches Bewusstsein von den Rechts 
beziehungen, nach denen die betreifenden Gemeinschaften ihre 
Verhältnisse ordnen. Eine relative Anarchie ist daher auch 
regelmässig das Schicksal dieser socialen Verbildungen gewesen. 
Von iener Einhüllung der wichtigsten Beziehungen in unklare 
Vorstellungen kann man sich einen Begriff machen, wenn man 
bedenkt, wie es den Juristen zu ergehen pffegt, wenn sie bei 
der Prüfung eines Gegenstandes nach Maassgabe ihrer schär 
feren Auffassung von ungebildeten Auslassungen abhängig 
werden WennnunschondieMenschenimgewöhnlichenLauf 
der Dinn-o die Rechtsverhältnisse, die ihnen nicht ganz geläuhg 
sind, mihr oder minder durchoinandermischon, so darf man sich 
nicht wundern, dass die phantastischen Jünger der socialen 
Alchymistcn, welche Eigenthum und Ehe zu ihrem Versuchs- 
gegenstand machen, über ihr eignes Treiben und die dabei ob- 
waltcndcn Beziehungen nicht die klarsten Begriffe a en. 
Hieraus erklärt sich zum Theil, dass die Rechenschaftsable 
gungen über die betreffenden Experimentalgemeinschaften so
	        
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