b as Mt -er Hauszimmerleute^)
wurde lm Jahre 1663 neubegründet und zwar, wie da» alte
flmtsbuch anführt, weil hier »eine gräulige öönhäußerep"
eingerisien war. Da derzeit hier kein flmt -er Aimmerleute vor
handen war, so wuröe -as hiesige Aimmerhandwerk von -en
zünftig organisierten Gesellen »aufgetrieben", h. -ie Gesellen
eines Gewerbes standen mit einem Male von der Arbeit auf Un
taten damit den Meistern empfindlichen Schaden. Es ist anzuneh
men, daß vor demörande bereits eine Korporation -er Hauszimmer
leute, etwa in §orm einer Srüderfchaft, bestanden hat, welche sich zur
St. wilhaüikirche gehalten hatte, denn -ie Aimmergefellen stifteten
gleich nach dem Grande bei dem wieüerausbau dieser Kirche ein
Zensier, ohne -er beiden anderen Kirchen zu gedenken, fluch hatten
sie fünfundzwanzig Sitzplätze in dieser Kirche, die ihnen bis auf -en
heutigen Tag noch reserviert werden. Die hiesigen Hauszimmerleute
unterhielten seiner Zeit mit dem Glückstäüter flmt ihres Gewerkes
flmtsgewohnh eit und ließen dort ihreLehrlinge ein- und ausschreiben.
Die Stader flmtsartikel und die Gefellenordnung, welche wahr
scheinlich jener des Glückstäüter flmts entnommen sind, wurden
am 27. Zebruar 1663 vom Rat der Stadt Stade genehmigt. Die
flmtsartikel wurden außerdem von der Königin Hedwig Eleonore
im Namen ihres minderjährigen Sohnes, des Königs Earl XI von
Schweden, am 26. Mai 1663 konfirmiert.
Diese Konfirmation der flrttkel durch den damaligen Landes
herren beruht, wie es in der Eingabe an König Carl XI heißt, auf
einer althergebrachten Gewohnheit des Gewerkes, daß die Lehr
linge und Gesellen derjenigen flmter, welche ihre Gerechtsame
nicht von ihren souveränen Landesherren konfirmiert erhalten ha
ben, bei anderen flmtern nicht angenommen und geduldet wurden.
Das flmt wurde von den hier zugewanderten vier Meistern
Hans flhlers, flnüreas Heine, Marcus Sennecke, Martin Stelling
gegründet, wofür sie eine flusgabe von fechsunüfünfzkg Rekchs-
talern an den Stadtfpndikus Dr. Grundt zahlten, welcher diese
flngelegenheit in Stockholm erledigt hatte. Diese flmtsartikel sind
1665 vom flmt der Aimmerleute zu flltona wörtlich übernommen,
ebenfalls 1732 die hiesige Gefellenordnung.