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notorischen Verbrechern und zweifelhaften Subjekten besteht,
denen in der Heimath der Boden zu heiß unter den Füßen
ward. Deutsche Prostituirte durchschwärmen die großen Ver-
kchrsstraßen des Westens, namentlich Regent Street, Oxford
Street und Strand; deren Zuhälter, die meistens aus Berlin
stammen sollen, besitzen ihre eigenen Klubs. Die gefährlichsten
und verdammenswerthesten der in London weilenden Verbrecher
deutscher Herkunft sind jedoch ohne Zweifel die Anarchisten,
denn diese sind nicht allein Verbrecher aus Leidenschaft, sondern
zugleich Verbrecher aus Prinzip. Ihre Klubs, in welchen die
unsagbarsten Verbrechen geplant wurden, wie das Reinsdorf'sche
Attentat, der Mord des Polizeiraths Rumpf u. s. w., sind am
richtigsten als Mördergruben zu bezeichnen. Es kann übrigens
für jeden unparteiisch Urtheilenden wohl kein Zweifel darüber
bestehen, daß solche Zustände der deutschen Nation, welche der
artige Elemente ausgeschieden hat, weit weniger zur Schande
gereichen, als der englischen, welche sie duldet. Die führenden
anarchistischen Klubs scheinen folgende drei zu sein: der Whit-
fteldklnb, von dem die erwähnten scheußlichen Verbrechen aus-
gingen, der Klub Antonomie mit beni schändlichen Peukert an
der Spitze und der City-Klub in Finsbury, dessen ,.manager"'
der berüchtigte Daubenspcck ist. Letztgenannter Klub soll zu
gleich eine Spielhölle schlimmster Art sein. Auch die Sozial
demokraten, deren es unter den Deutschen Londons eine
traurig große Zahl giebt, scheinen hier den wahnwitzigen Lehren
des Anarchismus mehr als anderswo zugethan zu sein; wie
überall so war auch hier die Sozialdemokratie die Mutter
des Anarchismus. Rach der im Jahre 1887 bei Neufeld &
Mehring in Berlin erschienenen Broschüre „Der Anarchismus
und seine Träger" unterscheidet sich der sozialdemokratische