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Elsaß
Tuch 70 86 108 182 133
Gesamtdurchschnitt 92 116 171 318 269
Da gleichzeitig mit den Händlern, die die Erzeugnisse der
Kustari veräußern, auch Handwerker ihre Waren feilbieten, so
können auch die Händler die Waren nur zu dem Arbeitswert
veräußern. Der Kapitalist kann somit nicht den Konsumenten,
sondern den Produzenten ausbeuten. Sein Profit ist nunmehr
nicht der Zuschlag zum Preise, sondern Abzug vom Werte, in
dem er dem Kustar weniger auszahlt, als dessen Produkt wert
ist, als ein Handwerker dafür erhält. So bildet die Ausdehnung
der Warenproduktion und Verwandlung des Handwerkers in
einen Kustar den Boden für die Ausbeutung des Produzenten
durch das Handelskapital.
Im Altertum, in der Blütezeit der griechischen Republiken,
und noch früher bei den Phöniciern, nahm der auswärtige Han
del einen ausgedehnten Umfang an, wirkte auf die Entwicklung
dieser Staaten ein und war die Hauptursache der Kriege zwischen
ihnen. Dennoch führte das auf diesem Wege akkumulierte
Kapital nicht zur Entwicklung der kapitalistischen Wirtschaft,
solange das Handelskapital nicht begonnen hatte, den freien Pro
duzenten, den Kustar, auszubeuten, und sich auf die Ausbeutung
des Konsumenten beschränkte.
Selbstverständlich gab das Handelskapital seine Aus
beutung der Konsumenten nicht auf, als es zugleich auch die
Produzenten exploitierte. Aber diese Prellerei des Konsumenten
— hauptsächlich des kleinen Unternehmers — erweist sich nun
mehr bloß als Extraprofit; die Hauptsache ist die Ausbeutung
der Arbeiter selbst. Dagegen beutet der Kaufmann im Altertum
und Mittelalter fast ausschließlich den Konsumenten aus. Die
Oikenwirtschaft verbrauchte das durch Ausbeutung der Sklaven
erhaltene Mehrprodukt selbst.*) Ibre kolossalen Reicbtümer
benutzten die Römer nur im besten Falle für Landerwerbungen;
*) Allerdings gab es schon auch zur Zeit der Sklaven eine Produk
tion für den Markt. Aber diese war weder für die Oikenwirtschaft
noch für die Gutswirtschaft des Mittelalters typisch.