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des Konsulats und des Kaiserreiches, wo die den Herzen unserer Jugend so 
teuere Gewaltherrschaft in all ihrem Glanze erstrahlte, das Glück und das 
Gedeihen der Völker gesichert? War die alte österreichische oder spanische 
Verfassung in Grundeinstellung und Methoden vollkommener als die heutige? 
Ließ sich vielleicht unter Philipp II., Karl V. oder auch Philipp dem Guten 
Alles zum Besten an ? 
Wer traute sich das zu behaupten ? Dann aber muß man zugeben, daß es 
nie vollkommene Verfassungen gegeben hat, noch geben wird. 
Unsere jungen Leute erträumen eine starke Staatsgewalt, ausgeübt von 
einem mehr oder minder absoluten Monarchen oder von einem Diktator. Aber 
was verbürgt ihnen, daß ein solcher Monarch oder ein solcher Diktator voll- 
kommen ist? Es kann ihnen doch unmöglich unbekannt sein, daß unter ab- 
soluten Herrschern und Diktatoren das Ränkespiel und der Einfluß von 
Klüngeln nicht weniger unheilvoll als in dem parlamentarischen Regime sich 
gelten machen, wobei die Öffentlichkeit, die doch mindestens die größten 
Mißbräuche zu verhindern pflegt, meist ausgeschaltet wird.“ 
Für Polen, Tschechoslowakei, Rumänien, Jugoslavien usw. liegt die einzige 
Rettung in den föderalen Verfassungen, die aber unmöglich sind, so lange 
nationalistische Tendenzen vorherrschen. Der Nationalismus tut in Ländern 
gemischter Rassen mehr Schaden als in denen, wo eine ethnische Einheit 
oder mindestens große Rassenzusammenfassungen bestehen. Ein französi- 
scher oder italienischer Nationalismus ist immer minder gefährlich als ein 
polnischer, tschechischer oder rumänischer Nationalismus. In den Ländern, 
die aus verschiedenen ethnischen oder politischen Gruppen bestehen, entfacht 
oder erhitzt der Nationalismus nicht nur äußere, sondern auch innere poli- 
tische Kämpfe. 
VIEL 
Ich habe von dem Fascismus als von einem politischen Ereignis sprechen 
wollen, frei von jeder Anklage und jedem Haß. 
Meine persönliche Stellung gegen den Fascismus war immer eine zurück- 
haltende. Ich habe ihn immer als eine Regierung de facto, nie als eine Re- 
gierung de jure angesehen. Ich habe nach dem Aufkommen des Fascismus 
nie mehr die Kammer der Abgeordneten betreten, noch wiedergewählt werden 
oder sonst irgendwie am politischen Leben Italiens teilnehmen wollen. Von 
dem Augenblick an, wo der Fascismus proklamierte, den Staat mit Gewalt und 
ohne die Zustimmung der Nation zu regieren, von dem Augenblick an, wo er 
alle Garantien der italienischen Verfassung für die Freiheit vernichtet hat, 
so daß es keine Freiheit mehr in Italien gibt und nicht einmal mehr Sicher- 
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