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der Posten auf dem linken Rheinufer übertragen worden, dann
schien ihm eine spezielle Anwartschaft auf die freien Städte nach
Wortlaut gegeben werden zu sollen, wogegen die Städte aber Ein
spruch erhoben, so dafs der Art, 17 der Bundesakte, der nach den
Verhandlungen des Wiener Kongresses zustande kam, hauptsächlich
auf Smidts Promemoria hin ganz allgemein gehalten wurde, und
Taxis wiederum einen Anspruch auf den 1803 ausgesprochenen
Bestand von 1801 nebst dem, was seitdem vertragsmäfsig festgelegt
war, versicherte. Änderungen sollten im Wege freien Vertrags
gemacht werden und Entschädigungen, wo in der Rheinbundszeit
ohne Entschädigung exmittiert war, nachhezahlt werden. Es wurde
dadurch einerseits nach Gründen des Rechts verfahren und anderer
seits war man praktisch davon überzeugt worden, dafs trotz aller
Schäden und Übergriffe des taxisschen Postwesens eine Zersplitterung
in einzelne Territorialposten noch etwas viel Unerträglicheres gewesen
war. In den Hansestädten war freilich die Tendenz eine radikalere,
bereits in Smidts Promemoria wird auf ein allgemeines Bundespost
wesen hingewiesen, und 1819 ein erfolgloser Antrag auf eine solche
Regelung von den Städten beim Bundestag gestellt.
In Bremen schenkte man nach der französischen Zeit dem
Postwesen gröfsere Aufmerksamkeit als vorher, wo es wesentlich
des Stadtpostmeisters, der gegen eine geringe Rekognition sein Amt
inne hatte, Sorge gewesen war, wie er sich der fremden Posten
erwehrte. Postalisch hatte bei den fremden Posten die bremische
Post wegen ihres Ursprungs aus dem Botenwesen, das die neuere
Posttheorie bekämpfte, von jeher nicht für voll gegolten.
Man wäre nach 1813 ganz gern die taxissche Post losgeworden;
da aber Bremens Souveränität noch auf schwachen Füfseh stand,
war es mifslich, an den früheren Verhältnissen zu rütteln, zumal
man merkte, dafs man wohl nur ein ausschliefslich hannoversches
Postwesen dafür eingetauscht hätte, das von Hannover stark be
trieben wurde. Immerhin wurde die Abhängigkeit von Thurn und
Taxis stark empfunden, da man, nachdem Kurhessen seine Postver
waltung an Taxis übergeben hatte, und daher die bremisch-hessische
Kommunionpost notgedrungen an Taxis überlassen worden war, auf
den Verkehr nach dem Reichsinnern ohne jeden Einflufs war, und
die taxissche Post zudem die erste Verwirrung dazu benutzt hatte,
ihre Kurse und Posttage zu vermehren, und die bremische Post,
weil auch die Territorialposten die Konkurrenz aufnahrnen, keine
einzige Route mehr für sich hatte.
Es war ein ziemliches Chaos. Hannover beschränkte sich nicht