Contents: Bremens Warenhandel und seine Stellung in der Weltwirtschaft

I. ASfchrņtt. 
Geschichtliche Einleitung?) 
1. Vorgeschichte. 
^butsche Reich bot, wie auf politischem Gebiet, so auch in 
ŗŞļg&M [ e . incm Zollwesen ein Bild äußerster Zersplitterung dar. Hielten 
/ļģSfêsfâ ole Kaiser auch prinzipiell daran fest, daß die Errichtung von Zoll- 
iTfct! şiààn ein Ausfluß der Kaiserlichen Machtvollkommenheit sei und 
daher ohne Erlaubniß von Kaiser und Reich Zolle nicht erhoben werden 
dursten, so ging doch thatsächlich mit der zunehmenden Schwächung der 
Kaiserlichen Gewalt das Zollwesen in die Hände der geistlichen und weltlichen 
Landesherren über, welche wetteiferten, sich durch die Errichtung von Zoll- 
stätten eine ergiebige Einnahmequelle zu schaffen. Rhein, Donau und Elbe 
wurden mit Zollen belegt. Auch viele Städte erwarben für sich Zollrechte. 
So breitete sich ei» dichtes Netz von Zolllinien über das Deutsche Reich aus. 
Der Zollplackereien lvaren unzählige. Die Klagen über Hemmungen und Be 
lustigungen des Verkehrs fanden nur vereinzelte Abhülfe. 
î>îe Zölle gelangten theils in der Gestalt von Durchgangszöllen, theils 
Marktzoll oder als Weg- oder Brückenzoll zur Erhebung. 
Zm Jahre 1522 machte Kaiser Karl V. auf dem Reichstage zu Nürnberg 
den Versuch zur Einführung eines Reichs-Grenzzolles. Von der Ungarisch- 
Ranke, „hist.-polit. Zeitschrift", Bd. II, 1833-36. - Falke, „Die Ge- 
schlchte des Deutschen Zollwesens" 1862. — Aegidi, „Aus der Vorzeit des Deutschen Zoll- 
j - Hamburg 1865. — v. Festenberg-Packisch, „Die Geschichte des Zollvereins", 
Weber, „Der Deutsche Zollverein", Leipzig 1872. — Preußische Jahr 
bücher 1872 (Okt.-Dez.-Hcft).
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.