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tionsvperhältnisse stecken, das heißt Verhältnisse,
worin die Menschen zueinander stehen beim Produzieren
dessen, was die Gesellschaft braucht.
Arbeiter, Unternehmer, Reeder, Reutiers, Großgrund—
besitzer, Pächter, Großhändler und Krämer, sie sind das,
waͤs sie sind, durch den Platz, den sie in Produktions—
prozeß inderBegrbeitungunddergir—
dationderProdukte einnehmen Dieser Unterschied
ist noch ktiefer als der, daß der eine Geld hat und der an—
dere keins. Die Verarbeitung der Naturschätze ist ja die
Grundlage der Gesellschaft. Wir stehen zueinander in Ar—
beits⸗ in Produktionsverhältnissen
Worauf stüßen sich nun diese Arbeitsverhältnisse?
Schweben die Menschen als Kapitalisten und Arbeiter,
Großgrundbesißer, Paͤchter und Tagelöhner, und wie alle
die anderen Arten von Mitgliedern der Gesellschaft sonst
noch heißen mögen, nur so in der Luft?
Nein, sie stüßen sich auf die Technik, auf die Werk—
zeuge, womit sie in der Erde, in der Natur arbeiten. Die
Industriellen und die Proletarier stützen sich auf die Ma—
schine, sind von der Maschine abhängig. Wenn es keine
Maschinen gäbe, so gäbe es auch keine Industriellen und
keine Proletarier, jedenfalls nicht solche, wie sie jetzt sind
Her einfache Webstuhl erzeugte die Arbeit im Hause
durch die eigene Familie, der zusammengesetzte hölzerne
Webstuhl erzeugte eine Gesellschaft mit kleinen Meistern
und Gesellen, die große durch Dampf oder Elektrizität ge—
kriebene eiserne Webmaschine eine Gesellschaft mit Groß—
industriellen, Altidnären, Direktoren, Bankiers und Lohn—
arbeitern.
Die Produktionsverhaltnisse schweben nicht wie Rauch—
oder Dunststreifen in der Luft, sie bilden feste Rahmen,
wvorin die Menschen gefaßt sind Der Produktionsprozeß ist
ein materieller Proch die Werkzeuge sind wie die Eck—
und Stützpunkte der Raͤhmen, worin wir stehen
Die Technik, die Werkzeuge, die Produktivkräfte sind
der Unterbau der Gesellschaft, die eigentliche Grundlage,
worauf sich der ganze riesenhafte und so verwickelte Orga
nismus der Gesellschaft erhebt. Die nämlichen Menschen
jedoch, die ihre gesellschaftlichen Verhältnisse nach ihrer ma—
eriellen Produktionsweise bilden, bilden auch nach diesen
Verhältnissen ihre Ideen, ihre Vorstellungen, ihre Anschau—
ungen, ihre Grundsätze. Die Kapitalisten, die Arbeiter und
die anderen Klassen, die durch die Technik der Gesellschaft,
worin sie leben, gezwungen werden, in bestimmten Verhält—⸗