Full text: Wirtschaftsführung und Finanzwesen bei den englischen Eisenbahnen

Il. Die Abrechnung der Verkehrseinnahmen 47 
waltung an einer Stelle abgerechnet, bei der LM S geschieht dies 
in dem “Mineral-Managers Department’ in Derby. 
Die Kohlenwagen werden auf Grund der Beklebezettel be- 
fördert. In dem “Invoice’”” der Versandstation erscheint nur das 
Gewicht, nicht die Fracht. In manchen Fällen werden auch diese 
sInvoices’” nicht von der Versandstation, sondern von besonderen 
“Depots’”” geschrieben, d. h. Stellen, die diese Arbeiten für einen 
größeren Bezirk machen. Auf der Empfangsstation werden die 
Invoices’” in Zusammenstellungen gebracht, die eine Gewichts- 
abstimmung der Sendungen mit dem Versand ermöglichen. Die 
“Consignment Notes’” schickt die Versandstation an die Zentral- 
stelle. Dort wird jede Consignment Note auf eine Hollerithkarte 
übertragen. Diese Karte enthält Lochungen für den Zahlungs- 
pflichtigen, den Tag, den Monat des Versandes, Absendestation, 
Empfangsstation, Gesellschaft der Empfangsstation, Beförderungs- 
weg, Kohle oder Koks, Gewicht, Frachtsatz, Frachtbetrag, Satz 
der Wagenmiete (Beförderung nicht in eigenen Wagen), Betrag 
der Wagenmiete. Aus diesem Material wird zunächst die Rechnung 
für jeden Zahlungspflichtigen geschrieben. Die Tabelliermaschine 
stellt für diese Zwecke folgende Angaben zusammen: 
Kohlenwerk, 
Empfangsstation, 
Eisenbahngesellschaft der Empfangsstation, 
Tag, 
Monat, 
Gewicht, 
Frachtsatz, 
Satz für die Wagenmiete, 
Rechnungsbetrag der Fracht, 
Rechnungsbetrag der Wagemiete. 
Außerdem schreibt die Tabelliermaschine für die Verteilung 
der Frachten eine Zusammenstellung, die enthält: 
Kohlenwerk, 
Empfangsstation, 
Gesellschaft der Empfangsstation, 
Namen des Zahlungspflichtigen, 
Beförderungsweg, 
Datum, 
Gewicht, 
Frachtsatz, 
Wagenmietsatz, 
Fracht, 
Wagenmiete.
	        
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