Einkauf geprüft und für richtig befunden sowie von der
Buchhaltung angewiesen sind, diese. letztere Abteilung.
Wieder anderes kommt in der Form von ‚Buchungsaufgaben
meist ebenfalls von der Buchhaltung, und die Abschreibungen
werden nach einmal festgelegten Schlüsseln erfaßt.
Die Unkostenaufteilung. Fast stets geschieht
diese umfangreiche Arbeit in einer besonderen Abteilung,
der Unkostenbuchführung oder Unkostenabteilung.
Bevor diese mit der eigentlichen Aufteilung beginnt, hat sie
sich die Frage vorzulegen, ob alle bei ihr einlaufenden Aufwendungen
den Betriebsunkosten zuzurechnen sind oder ob
nicht einige dieser Aufwendungen „aktiviert“ werden, d.h.
den Vermögenskonten der Unternehmung belastet werden
sollen. Denn es laufen ja in der Form von Rechnungen
oder fertiggestellten Betriebsaufträgen regelmäßig Aufwendungen
bei ihr zusammen, die teilweise eine Vermögenserweiterung
darstellen, z. B. wenn neue Arbeitsmaschinen gekauft
oder im eigenen Betriebe hergestellt worden sind.
Die Entscheidung darüber, was den Anlagekonten belastet
und was den Betriebsunkosten zugerechnet werden
soll, wird meistens der Geschäftsleitung obliegen. Die Unkostenabteilung
hat die zweifelhaften Belege auszuscheiden
und ihr vorzulegen, bevor sie. an die ‚eigentliche Aufteilung
der Betriebsunkosten herangeht.
Diese geht vor sich, indem die Unkostenbuchführung
nun zunächst jeden Unkostenbetrag in Unkostenbücher
nach Abteilungen und Unkostenarten einträgt und die Endsummen
nach Lohnperioden oder meistens monatlich
addiert. Erleichtert wird diese Aufgabe, wenn man die gesamten
Material- und Hilfslohnzettel sowie die gesamten
Reparaturkostenzettel lediglich nach Abteilungen und Arten
addiert und in je einer Gesamtsumme in diese Bücher einträgt,
so daß für die Einzeleintragungen dann nur noch
Lieferantenrechnungen, abteilungsweise zusammengefaßte
Gehaltssummen, Reisekosten, Steuern, soziale Lasten usw.
übrigbleiben.
Die Gesamtbeträge werden nunmehr in Unkostentabellen
eingetragen, die nach Art der Abb. 28 unterteilt sind. Fine
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