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Dreiundzwanzigstes Kapitel.
559
und das auf einer Entkohlung des Gußeisens in Oefen bestimmter
Konstruktion beruht, veranlaßte eine enorme Vergrößerung der
Hochöfen, die Einführung von Einrichtungen zur Erzeugung heißer
Luft usw., kurz, eine derartige Vermehrung der Arbeitsmittel
und der verarbeiteten Materialien, die von der gleichen Menge Ar-
beit verbraucht wurden, daß das Eisen bald in genügend großen
Mengen und genügend billig geliefert werden konnte, um Stein und
Holz aus einer Reihe Anwendungen zu verdrängen.
Jedoch der Puddler, der Arbeiter, der damit beschäftigt ist, das
Roheisen zu entkohlen, hat eine Handarbeit der Art auszuführen, daß
die Größe der Oefen, die er zu besorgen imstande ist, durch seine
Persönlichen Fähigkeiten beschränkt wird, und es ist diese Schranke,
die gegenwärtig [1874] den erstaunlichen Aufschwung aufhält, den
die Metallindustrie seit 1780, der Zeit der Erfindung des Puddelns,
Senommen hat.
„Es ist Tatsache,“ klagt „The Engineering“, das Organ der eng-
lischen Ingenieure, „daß das alte Verfahren des Handpuddelns nicht
viel besser ist als ein Stück Barbarei. ... Das Streben unserer
Industrie geht dahin, auf den verschiedenen Stufen der Fabrikation
Immer größere Stofimassen zu verarbeiten. Daher sehen wir jedes
Jahr immer riesenhaftere Hochöfen erstehen, immer schwerere
Dampfhämmer, immer gewaltigere Walzwerke, immer gigantischere
Werkzeuge in den verschiedenen Zweigen der Metallverarbeitung.
Inmitten dieses allgemeinen Anwachsens — eines Anwachsens der
Produktionsmittel im ‚Verhältnis zur angewandten Arbeit — ist das
Puddelverfahren fast unverändert geblieben und setzt heute der
Idustriellen Bewegung ganz unerträgliche Schranken. ... Man ist
laher im Begriff, es in allen großen Betrieben durch Oefen mit auto-
Matischer Drehung zu ersetzen, die kolossale Ofenladungen be-
Wältigen können, denen keine Handarbeit gewachsen wäre.‘“77°
_ Nachdem das Puddelverfahren also die Eisenindustrie revolutio-
Nert und eine große Ausdehnung der Arbeitsmittel und der Masse
des Rohmaterials, die von einer bestimmten Menge Arbeit ver-
arbeitet werden, hervorgerufen hatte, ist es im Fortgang der Akku-
Mulation ein ökonomisches Hindernis geworden, dessen man sich
Jetzt zu entledigen sucht durch neue Verfahren, die imstande sind,
Üe. Schranken zurückzudrängen, die es einem weiteren Anwachsen
der materiellen Mittel der Produktion im Verhältnis zur angewandten
Arbeit entgegenstellt. Das ist die Geschichte aller Entdeckungen
Und Erfindungen, die infolge der Akkumulation aufkommen, wie wir
bereits zeigten, als wir den Gang der modernen Produktion seit ihrem
Ursprung bis zu unserer Zeit verfolgten.”
tat Im Fortgang der Akkumulation finden wir also nicht nur quanti-
es und gleichzeitiges Wachsen der verschiedenen stofflichen
"6 „The Engineering“, 13. Juni 1874. _ .
Wertes. Vgl. den vierten Abschnitt über die Produktion des relativen Mehr-