91
aucli beider zu^leieli, anj^ekauft wird. Selbstverstäiid-
Heb können wir aneli diese Kurven nur unter den
frülier (1) erwälinten Voraussetzungen aufstellen, dass
die individuelle W ertbsebätzunj»’ des Oeldes die ^leiebe
bleibe, und dass die Preise aller anderen Artikel un-
\eiänderlieb ^e^eben seien. Ks ist einleuebtend, dass
die Kurve anders ausfallen würde, wenn die übrigen
Aitikel andeie Preise hätten. l)ie Herstellungskosten
jeder Jabresmen^e eines Produktes bänden selbst-
verständlieb von den Preisen der llilfsstotfe und der
Nebenprodukte ab, doeli inaeben sieh auch die Preise
<ler Konsunitionserfordernisse und aneb jene sebeinbar
ji-miz ferne stehender Artikel geltend. Ebenso ist die
Niitzliebkeit eines Produktions- oder Konsnintions-
erfordernisses von den Preisen der Produkte und aller
iibiijren Eifoi dernisse, die das erste re erjj^änzen oder
ersetzen können, abbän^i^.
Die auf irgend einen Artikel bezogene Kurve
bestiimnter Betriebs- und Lebensweise, sei es eine
Koshn,kurve (Fi^r. 22) oder eine Niitzliebkeitskurve
( F i^. 23j, unterselieiden sieb von den früher be-
sproelienen Kurven, welche auf der Voraussetzung^ Je-
weili«r vortbeilbaftester Betriebs- und Lebensweise be-
niben, wesentlieb dadureb, dass sie niebt ini Nullpunkte
des Koordinatensystenies ents]uin^en. Es kommt da-
dui(li die I nmö^liebkeit, die ,labresmen^e eines Ar
tikels bei unveränderter Betriebs- und Lebensweise
iu s I nendliebe zu vermindern, zum Ausdrucke. Ander
st its kommt die (dumtalls schon bes])roebene -1 iimö«f-
liebkeit, die dabresmen^e irgend eines Artikels über