gu'un pareil congres, au moyen de ses deliberations livrees A la publicite, repan-
drait necessairement .parmi toutes les nations, non seulement porterait les gouverne-
ments et les corps l6gislatives ä adopter des mesures conformes et favorables A
l’interet general, mais les mettrait aussi 4 mö&me de mieux motiver, vis-A-vis des
peuples, la n6cessite et l’activit& de ces mesures, Ainsi, par exemple, il serait bien
plus facile au gouvernement anglais de faire adopter l’abrogation de ses lois sur les
cereales s’il pouvait motiver cette mesure par les deliberations d’un semblable
congres . .. Une telle discussion mettrait dans tout leur jour les avantages d'une
überte generale de commerce entre toutes les nations, relativement aux matieres
premieres et aux produits agricoles, les avantages de droits 6gaux pour toutes les
nations manufacturieres, les inconvenients du privilege que certaines nations se sont
acquis sur ces marches, les avantages de mesures generales et communes, concer-
aant le maintien de la tranquillite, de Vordre public, de la securite et de la pro-
pagande civilisatrice dans toutes les autres parties du monde. Mais elle contribuerait
surtout ä assurer la libert& des mers, en s’efforcant d’6clairer sur leurs veritables
interets toutes les nations maritimes les moins puissantes, On peut &tre fonde ä
sroire qu'une proposition de ce genre de la part de ces nations [Frankreichs und der
Vereinigten Staaten] trouverait de l’echo chez toutes les puissances continentales ...
Le principe important de: ‚libre vaisseau, libre marchandise‘ a
St6 6tabli dejä par l'imperatrice Cath6rine de Russie et par Washington . .. il est
evident . .. que... V’observation universelle de ce principe du droit international,
smpöcherait la plus grande partie des malheurs que la guerre entraine pour toutes
les branches de YVindustrie . . .“
144 Vgl. jetzt die Neuherausgabe der Jugendschriften im 10. Bd. der „Herd-
Jamme‘“ durch Friedrich Lenz.
145 ZVBl. 1846, S. 43, H. II, S. 434: „Etwas und vielleicht sehr viel da-
von wird aber eintreffen, und eines scheint uns jetzt schon gewiß: daß
man nämlich durch dergleichen Forschungen in die Zukunft, insoweit sie
auf unzweifelhafte wissenschaftliche Wahrheiten, auf richtige Kenntnisse der
gegenwärtigen Zustände, auf richtige Würdigung der Nationalcharaktere und auf
unzweifelhafie Erfahrungen der Vergangenheit gegründet sind, eine Masse von Weis-
heit und Wahrheit, den Regierungen wie den Völkern zum unverweilten Verbrauch,
ans Licht zu fördern vermag. Ja uns hat sogar die Ahnung beschlichen, es möchte
auf diesem Wege eine ganz neue Wissenschaft zu stiften sein, nämlich die W is-
senschaftder Zukunft, die zum mindesten so großen Nutzen leisten dürfte,
als die Wissenschaft der Vergangenheit. Die Politik war allerdings
bis jetzt ihrem Wesen nach eine Wissenschaft der Zukunft, allein da sie bisher von
den Wissenschaften der Gegenwart, der Statistik und Nationalökonomie, nicht zu-
reichend unterstützt war, so blieb sie bis auf die neueste Zeit nur eine schwache
and unzulängliche Krücke der Diplomatie. Da die Nationalökonomie nicht von der
Natur der Dinge ausging, und ein der Natur der Dinge widersprechendes Ziel vor
Augen hatte, nämlich die Welteinheit und den freien Handel, so war durch sie auf
dem wissenschaftlichen Weg ein weiter und sicherer Blick in die Zukunft nicht zu
gewinnen . . . Die Politik konnte unter diesen Umständen kaum zehn Schritte
weit sehen. Mit Hilfe der reformierten Nationalökonomie glauben wir aher. ihr
Blick könne mindestens zehnmal weiter tragen.“
146 Vgl. Häusser II, S. 8: „Aber es gibt eine allgemeine gültige Philosophie
lieser Wissenschaften, welche der Staatsmann erkennen muß, wenn er nicht das
Leben des . Staates an ‚seiner Wurzel gefährden. soll . . .“
147 List übernimmt diese Verunglimpfungen in abgeschwächter Form dem
Hauptwerk des Pariser Generalzolldirektors Ferrier, der in belustigender Form
Smith unter dem Gesichtspunkt eines Amtskollegen. der einen seiner Theorie wider-
streitenden Beruf, also unehrlich, innehat, sieht.
148 Qutlines S. 140, vel. auch S. 583.