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314,
Dreiundzwanzigstes Kapitel.
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bauung von 1846 bis 1865 um 464119 Acres aus, nicht zu sprechen
von den großen Flächen der östlichen Grafschafien, welche aus
Kaninchengeheg und armer Viehweide in üppige Kornfelder umge-
zaubert wurden. Man weiß bereits, daß gleichzeitig die Gesamtzahl
der in der Agrikultur beteiligten Personen abnahm. Was die eigent-
lichen Ackerbauer, beiderlei Geschlechts und aller Altersstufen, be-
trifft, so sank ihre Zahl von 1 241 269 im Jahre 1851 auf 1163227 im
Jahre 1861. Wenn der englische Generalregistrator daher mit
Recht bemerkt: „Der Zuwachs von Pächtern und Landarbeitern seit
1801 steht in gar keinem Verhältnis zum Zuwachs des agrikolen
Produkts‘“,1°® so gilt dies Mißverhältnis noch viel mehr von der
letzten Periode, wo positive Abnahme der ländlichen Arbeiter-
bevölkerung Hand in Hand ging mit Ausdehnung des bebauten
Areals, intensiverer Kultur, unerhörter Akkumulation des dem
Boden einverleibten und des seiner Bearbeitung gewidmeten Kapi-
tals, Steigerung des Bodenprodukts ohnegleichen in der Geschichte
der englischen Landwirtschaft, strotzenden Zinsbüchern der Grund-
eigentümer und schwellendem Reichtum der kapitalistischen Pächter.
Nimmt man dies zusammen mit der ununterbrochenen raschen Er-
weiterung des städtischen Absatzmarktes und der Herrschaft des
Freihandels, so war der Landarbeiter post tot discrimina rerum
[nach so vielen Fährlichkeiten] endlich in Verhältnisse gestellt,
die ihn secundum artem [nach der Theorie] glückstoll machen
mußten.
Professor Rogers gelangt dagegen zum Resultat, daß der eng-
lische Landarbeiter heutigestags, gar nicht zu sprechen von seinem
Vorgänger in der letzten Hälfte des 14. Jahrhunderts und im
15. Jahrhundert, sondern nur verglichen mit seinem Vorgänger aus
der Periode 1770 bis 1780, seine Lage außerordentlich verschlechtert
hat, daß „er wieder ein Leibeigener geworden ist“, und zwar schlecht
gefütterter und behauster Leibeigener.** Dr. Julian Hunter, in
seinem epochemachenden Bericht über die Wohnlichkeit der Land-
arbeiter, sagt: „Die Existenzkosten des Hind (der Zeit der Leib-
eigenschaft angehöriger Name für den Landarbeiter) sind zu dem
möglichst niedrigen Betrag angesetzt, womit er leben kann . . . sein
Lohn und Obdach sind nicht berechnet auf den aus ihm heraus
zuschlagenden Profit. Er ist reine Null in den Berechnungen des
Pächters.1? ,, , Seine Lebensmittel werden stets als eine fixe
149 Die Zahl der Schafhirten wuchs von 12517 auf 25 559.
150 „Census ete.“, vol. IH, p. 36.
151 Rogers: „A History of Agriculture and Prices in England. Oxford
1866, vol. I, p. 693, 10. Herr Rogers gehört zur liberalen Schule, ist
persönlicher Freund von Cobden und Bright, also kein laudator temporis acti
[Verherrlicher der guten alten Zeit].
152 „Public Health. 7th Report. London 1865“, p. 242. Es ist daher
Nichts Ungewöhnliches, daß entweder der Hausvermieter die Miete für einen
Arbeiter erhöht. sobald er hört, daß derselbe etwas mehr verdient. oder daß