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Für „die Momente der Abweichungen“, d. h. die Momente um
3 = E @x) ist. bereits die Bezeichnung m. eingeführt, wir haben
lann
m, = 0
— 2
mM, = U”,
wo wu die Streuung ausdrückt.
127. Zwischen diesen verschiedenen Momenten gibt es ein-
fache Relationen, mit Hilfe deren man, sobald die Momente um eine
yegebene Zahl bekannt sind, die Momente um jede beliebige andere
Zahl finden kann.
So erhält man z. B. aus b = x — k unmittelbar
Mi = E0®)= E® -k= 85 —k
Und da ferner b? = (x — k)! = x? — 2kx + k? ist und
sich die Erwartung für eine Summe mehrerer Glieder stets als
Summe der Erwartungen für die einzelnen Glieder (vgl. unten die
S8 132 und 138) finden läßt, wird
M, = E(b7) = E(x) — 2kE(x) + k?
MM, = & — 2ksı + k?= 5 — 8? + (81 — k)*
Kennt man die Potenzsummen, sı und s,, so ergeben
sich die Momente um k als
Mi = 85 —k .
Me af da
Für k = 0 erhält man natürlich
M; = sı und M, = SS.
Setzt man dagegen k = sı, so ergeben sich die Momente der
Abweichungen
m = —s5=0 ;
He besser BD)
woraus folgt, daß die Streuung
w= Vs —sı? 27 (Io).
Kennt man die Momente M, und M, um k, dann findet
man aus denselben Gleichungen, wenn man sie hinsichtlich s, und s
löst, daß MM x
s, = M, +
= Mo ME A age
woraus sich wiederum m, und m, ergeben als
m = 0
Mm, = & — 5? = a —
sodaß auch
u=VM,—Mi.......