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waldetc, einförmige Jurakette, die als schwache Anschwellung
den CrZt de la Neige 1723 in trägt;
am Grand Credo 1624 m fällt sie jäh zum Rhonedurchbruch
von Fort de l'Ecluse ab. Jenseits der
Rhone grenzt der querüber ziehende Mont Vuache
1111 m die Landschaft nach Südwesten ab. Parallel
zu See und Jura streicht im Südosten mit
Hellen Gesteinsbändcrn die schroff aufragende Kalkmauer
des Mont Saltzve 1379 in dahin; durch
eine Einsattelung gewinnt die Zahnradbahn die
Plateauhöhe. Der Mt. Saltzve ist der vielbesuchte
Aussichtsberg der Genfer. Wie ein Schmuckkästchen
liegt zu seinen Füßen die reiche, dicht bewohnte
Mulde, aus der einzelne Flußstrecken der großen
Rhoneschlingen Heraufschimmern. Die politischen
Grenzen des Kantons sind enger gezogen als der
natürliche Bergrahmen der Genfer Landschaft. Allseitig
reicht französisches Gebiet über die Wasserscheide
herüber. Zusammen mit dem Arvetal, das
vom Mont Blanc heruntersteigt und in Genf ausmündet,
bilden diese französischen Gebietsteile an der
Innenseite der Bergzüge eine zollfreie Zone;
ihr natürlicher Marktvrt imb ihre wirtschaftliche
Hauptstadt ist Genf.
Die Stadt Genf hält mit prächtigen Quai- stabt «M
anlagen und einer stolzen Reihe von Hotelbauten
das Seende und den reißenden Ausfluß der Rhone
umschlossen. Auf beherrschender Höhe thront die
Altstadt; ihre um steile Gassen gedrängten hohen
Häuser umschließen die Hauptkirche St. Pierre.
Am Fuße des Hügels liegen die neueren Quartiere;
in ihren stark belebten Straßen bewundert
!man die glänzenden Auslagen der Geschäfte, die
den Ruhm der Genfer Uhrenindustrie, Goldschmiedekunst
und Feinmechanik über die ganze Erde verbreiten.
Die an zwei großen Elektrizitätswerken in
der Stadt und unterhalb der Arvemündung gestaute
Rhone liefert der Industrie die Kraft. Genf