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II. DIE PAPIERÖELDWSHRUNG.
vermochten: die Siege, welche die Franzosen errangen, und die
Niederlagen, die sie erlitten.
Die Siege bei Vahny, am Rhein und in Belgien in den
letzten Monaten 1792 fanden ihren Ausdruck in einemSteigen
des französischen Wechselkurses.
Die Niederlage Duraouriez’ bei Neerwinden, der Rückzug
Custines vom Rhein, der Aufstand der Royalisten im Innern
Frankreichs kamen in einem gewaltigen Sturze des französischen
Wechselkurses vom Januar bis August 1793 zum Vorschein.
Die Siege von Jourdan in Belgien und von Hoche im
Elsaß in der zweiten Hälfte, namentlich im Dezember 1793,
und die Erfolge der Republikaner im übrigen Frankreich fanden
ihren Ausdruck in einem ebenso überraschenden Steigen des
Wechselkurses.
Auf den Wechselkurs sind eben nicht nur Handels
beziehungen, sondern auch Stimmungen auf den Märkten von
Einfluß. Durch Siege werden günstige, durch Niederlagen
schlechte Stimmungen hervorgerufen, die dem Wechselkurs eine
entsprechende Tendenz verleihen können. Von ungünstigem
Einfluß waren jedenfalls die systematischen Assignatenfälschungen,
die im Auslande betrieben und dort von den Regierungen —
insbesondere in England — nicht nur geduldet, sondern sogar
nachhaltig unterstützt wurden. Es war das ein politisches
Kampfmittel, das im 18. Jahrhundert nicht vereinzelt dasteht.
Die kommerziellen Beziehungen Frankreichs zum Auslande
hörten aber nicht völlig auf; zu der Schweiz, Amerika und
Skandinavien dauerten sie fort. So erklärt es sich, daß
provinzielle Unterschiede im Wechselkurse bestehen blieben.
Auch der Handel mit Hamburg wurde durch die Revolutions
kriege verhältnismäßig wenig berührt; von den Bestimmungen
über Sequestration waren zum Beispiel Forderungen der Ham
burger Bürger ausgenommen. Der dortige Wechselkurs auf
Paris ist sehr anschaulich und deshalb für unsere Zwecke
herangezogen worden.
Unter der Schreckensherrschaft waren die Assignaten
leichtsinnig vermehrt worden, und mit ihrer Vermehrung fuhr