Full text : Entwicklung der Reklame vom Altertum bis zur Gegenwart

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BUCHPLAKATE IM MITTELALTER

hübsch und gemalt‘ dem Bibliophilen ans Herz legt (H. Lempertz,
 Bildertafeln zur Geschichte des Bücherhandels, 1853 bis
1865, Tafel I). ‚In gleicher Weise druckten die Buchhändler bei
Antritt ihrer Reise Verzeichnisse, in denen. sie die Titel der

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 Een fchoene gbenuechlicke ei (ger vrerde hpf
Joznte van eente VOL WE gbebeeten Meiuzpne/
zii van barer afcoemüte en gbelachte vä haer
voert ghecomen fpnde.eti van harer alte won
derlike ei vıOmE WerchE en fepren die (p grdn?
en bedıeuen bebben Endees nu npeweincwt
den wallche gbetranfateert in dupriche /ende
met fchoone perfonagen ende figueren na den
Pp(ch der materıen verciert Ende mg falfe met
vele meer andere niewe borcken vINDdenNcecoa
be ser plaetzen bier onder ghefchıeuen

Abb. 45. Plakat für das Buch „Die schöne Melusine“ 1491
(Bibliothek des Börsenvereines deutscher Buchhändler, Leipzig.)

von ihnen feilgehaltenen Werke anführten und meist eine
lobende Bemerkung hinzufügten. Zum Schluß wurden dann
die Kauflustigen gebeten, sich in den Gasthof oder in die
Privatwohnung zu begeben, wo der Buchhändler abgestiegen
war. Name und Lage des jeweiligen Quartiers wurden handschriftlich
 eingefügt (s. Abb. 44).
Das in Abb. 45 wiedergegebene Plakat für das Buch ‚Die
schöne Melusine‘‘ aus dem Jahre 1491 ist deshalb besonders
            
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