Object: Laienbrevier der National-Ökonomie

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Die Bedeutung des Tausches im ñrbeits- u. lvertbildungsprozeß 
ner Arbeit am Mittwoch mit derselben Zahl einsetzen, die 
es am Montag hatte, und zwar muß in diesem Wert 
der volle Lohn enthalten sein, der erst am Sonnabend 
Zur Auszahlung kommen soll. Sonst ist die Bilanz 
falsch- denn niemand kann eine Zahlung, die er erst 
in einigen Tagen leisten will, als bereits geschehen 
eintragen. 
Also die kaufmännische Rechnung deckt sich durch 
aus mit der richtigen volkswirtschaftlichen Auffassung. 
Für den Raufmann ist sein Warenbestand genau so wert 
voll wie sein Rassenbestand. Erst nationalökonomische 
Tifteleien haben hier aus dem einen Teil einen Lohn 
fond gemacht und damit dem anderen Teil gewisser 
maßen seinen wert abgesprochen. Gewiß hat eine Ware 
erst dann ihren höchsten wert, wenn sie dahin kommt, 
wo man sie braucht, aber auf jeder Etappe der Reise 
dahin hat sie unter normalen Verhältnissen, d. h. wo 
der wertbildende Ronsum als sicher vorausgesetzt wird, 
den der Entfernung von diesem Ziele entsprechenden 
Wert. Also hat die Arbeit diesen Werten mit jedem 
Tage etwas hinzugefügt, und wenn sich der Tausch 
von Sache gegen Arbeit vollzieht, erhält letztere nur, 
was sie selbst erst gab?) 
Selbst bei den großen staatlichen Unternehmungen 
Lahnbauten, Ranalbauten usw. kann von einem Lohn 
es Man könnte hierbei auf den Gedanken kommen, daß 
im Grunde der Austausch von Arbeit gegen Lache auch nichts 
anderes sei, als der einer Sache gegen eine andere, nur, daß 
es sich im ersteren Falle mehr um ein Tauschversprechen 
handelt. Gewiß ließe sich auch auf dieser Basis das Lohn 
problem behandeln, und wir würden zu demselben Endresultate 
kommen, aber wir würden die Frage dadurch unnötig kom 
plizieren. — Die Lohnarbeit ist ein so scharf definierter Be 
griff, daß sich sehr gut mit ihm als mit einer abgegrenzten 
Dröße rechnen läßt.
	        
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