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DAS HOTEL- UND GASTGEWERBE
der landschaftlich reizvollen Gebiete findet man heute genug
Leute mit gar keiner oder nur geringer Reiseroutine. Ihnen das
Reisen zu erleichtern und angenehm zu machen, ist eine dank-
bare Aufgabe für jeden Verkehrsinteressenten und dieses
Wohltun wird ihnen Zinsen tragen.
Zweifellos liefern Musterbeispiele den besten Anschauungs-
unterricht. Besonders gern würde ich ein paar amerikanische
Werbebroschüren diesem Kapitel beigefügt haben, weil sie in
ihrer Eigenart und vor allem ihres oft hervorragenden Bilder-
schmucks wegen viele wertvolle Anregungen geben können.
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EIS
* HotelSalegg
man an
Aer Venezuß,
Orientierungsskizze,
Nützlich für alle Orte. die nicht an Hauptverkehrsrouten liegen.
Leider ist es aus technischen Gründen nicht möglich. Es muß
bei der Beschreibung durchs Wort bleiben. Aus Heidelberg
wurde mir eine Broschüre übermittelt, die einen ganz beson-
ders aparten Typ darstellt und, meines Erachtens, schon durch
ihren originellen Gedanken werbekräftig wird. Die ganze, typo-
graphisch übrigens vorzüglich ausgestattete Broschüre trägt
den Titel „My trip to Old Heidelberg“ und ist in der Form
eines handschriftlichen Briefes gehalten. Dieser ganz persönlich
gestimmte Brief ist von einem begeisterten englischen Besucher
Heidelbergs in englischer Sprache an einen Freund in England
gerichtet. Und zwar ist er auf Briefbogen eines Heidelberger
Hotels, des Europäischen Hofes, niedergeschrieben. Also eine
doppelte Reklame. Auf der letzten Seite schickt der Brief-
schreiber seinem Freund eine Skizze: Just see how easy it is
to reach Heidelberg — Nun sieh, wie bequem Heidelberg zu