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Wenn wir näinlieli jene Abszisse anfsuclien, l»ei wel-
clier (1er Vertikalal)stand der betreffenden Preislinie
Uber der gebroelienen Linie x,6¡e¡ . . .a am grössten
ist, so haben wir damit die Men^e des Artikels A
gefunden, welebe bei dem bestellenden ^tarktpreise
den grössten Uebersebiiss des Erlöses Uber ihre {’ge
rilltsten nerstelliiiit«kosten ei’tibt. Daraus fol^t, dass
die Ricbtnnt des Uaebsten Radiusvektors Oh^ an die
gebroebene Linie x¡s¡t2 . . . a (Fig. 27 a) den Mini-
nialpreis angibt, zn dem das betrachtete Individuum
den Artikel A Überhaupt noch berstellen und verkaufen
kann; denn bei jedem niedrigeren Preise bliebe der
Erlös selbst hinter den geringsten Herstellungskosten
zuriiek. Die ents])reehende Abszisse Ok¡ gibt die
Minimalmenge des Produktes A an, kleinere Mengen
sind völlig ausgeseblossen. Das Gleiebe gilt aucb
in den Fällen der Fig. 27 b mit dem einzigen Unter-
sebiede, dass der hier abwärts verlaufende Radius
vektor Oh, einen negativen Minimaljireis, d. i. höchste
Fortschaffungskosten des Produktes A, bezeichnet.
Wenn nun diese Fortscbaffungskosten geringer werden
oder, um zu dem einfacheren Falle der Fig. 27 a
zurU(‘kzukebren, der Verkaufspreis des Produktes A
Uber die Minimalgrenze Oh, steigt, wird auch die
Abszisse des grössten Vertikalabstandes der betreffen
den Preislinie Uber der gebrochenen Linie x,e,£¡ . . . a
wachsen, also eine grössere Jaliresmenge von A zu
Markte gebracht werden. Dabei wird jene bestimmte
Betriebs- und Lebensweise, welche der durch den
Radiusvektor Oh, getroffenen, continuirlicben Strecke
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