nd
musste daher der Polizeipräfekt von Paris eine Kundmachung
zrlassen, worin er den ausländischen Arbeitern den Zutritt zu
len Nationalwerkstätten Streng untersagte und ihnen mit der
Abschiebung‘ drohte !). Am 30. März waren bereits 40 000 Ar-
oeiter in den Nationalwerkstätten eingeschrieben ?) und nicht
ganz sieben Wochen später (am ı0. Mai) war die Zahl bereits
auf 87 942 gestiegen ?).
Die Kosten der neuen Einrichtung waren gross). Sie
veliefen sich beispielsweise am
11. Mai auf
2.
DB.
14. Sonntag
‚5. Mai auf
16.
17.
18.
U
20.
21. Sonntag + —
22, Mai auf 189742 ,,
23. „ » 193662
24. „ » 178135 ,
25. % „184988
In 13 Tagen erforderten die Nationalwerkstätten also nahezu
2'/, Millionen Francs. Für die Pariser Nationalwerkstätten trug
liese Kosten der Staat, indem für sie jeweilig Kredite gewährt
wurden, Allein schon am 28. Mai ordnete die Regierung die
Einsetzung einer Commission an (commission des ateliers na-
‘ionaux), mit der Weisung, Mittel und Wege zur Verringerung
der Kosten der Nationalwerkstätten ausfindig zu machen 5).
Gleichzeitig wurde Emile Thomas mit ungewöhnlicher Schroff-
1eit seines Amtes enthoben und unter polizeilicher Bedeckung
ach Bordeaux. gebracht. An seine Stelle kam Lalanne, ein
Schwager des Ministers der öffentlichen Arbeiten Trelat, der
uf Marie gefolgt war. Die Erregung, die diese Massregel
L) Moniteur v. 19. März 1848 No. 80.
2) Moniteur v. 30. März 1848 No. 90.
” Thomas a, a. O0. p. 378,
Thomas a. a. 0. p. 390.
>») Moniteur v. 28, Mai 1848 No. 149. „Cette commission prendra une
Connaissance approfondie de tous les details A l’6tat actuel des ateliers Nationaux,
olle proposera toutes les mesures, qui lui paraitront les plus propres a diminuer
les arten, qui pösent sur 1] Etat, sans porter atteinte au Principe sacr6 du
varantie du travail.