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A. Tatsachen
Vereinfachung der Verkehrsbeziehungen eingetreten. Da der Giro⸗
verkehr sich erfahrungsgemäß etwa mit dem dritten Teil der Ange⸗
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hierdurch eine wesentliche Ersparnis am Personaletat der Banken er⸗
folgt. Schließlich hat die Zusammenlegung und Schließung von
Filialen und Depositenkassen den Unkostenkoeffizienten erheblich ge⸗
senkt. Die Gesamtzahl der Zweigstellen der sechs Berliner Filial⸗
Aktien⸗Banken, die zu Beginn des Jahres 1913 310 betrug und waͤh⸗
rend der Inflation bis auf 1033 zu Beginn des Jahres 1924 stieg,
ist zu Beginn des Jahres 1927 wieder auf 777, gegen 1924 also um
25 v. H. zurückgegangen. Wie groß die Ersparnis ist, die mit Hilfe
dieser Rationalisierungs maßnahmen erreicht wurde, zeigt der Un⸗
kostenausweis der Berner Großbanken, bei denen das Verhaͤltnis
der reinen Unkosten (ohne die Steuern) zu dem Rohgewinn im
Jahre 1924 77,7010 betrug, im Jahre 1925 nurmehr 76,50/0, 1926
nurmehr 70,90/0.
6. Die öffentliche Wirtschaft
a) Die wirtschaftlichen Betriebe des Reichs
Bei der großen Bedeutung, die Eisenbahn und Post für das Ge—
deihen der deutschen Wirtschaft haben, bei den engen Zusammenhangen
zwischen den Leistungen dieser beiden Verkehrsfaktoren und der Be⸗
lastung der Allgemeinheit durch die Verkehrstarife, stellt sich die
Rationalisierung von Eisenbahn und Post als eine der wichtigsten
Rationalisierungs maßnahmen überhaupt dar. Beide Einrichtungen
haben in den letzten Jahren in ihren Betrieben Verschwendung und
Leerlauf tatkraͤftig zu beseitigen versucht: die Reichsbahn seit dem
Jahre 1923, die Reichspost im wesentlichen seit Anfang 1924.
Bei der Reichs bahn sind vor allem durch maschinelle und mecha⸗
nische Verbesserungen erhebliche Erleichterungen für das sehr stark
beanspruchte Personal eingetreten. Daneben konnte der Personaletat