56
A. Tatsachen
4. Heizung, Beleuchtung u. oͤgl.
5. Ausschuß (unbrauchbare Produkte) und Betriebsschaden,
6. Regelmäßigkeit und Pünktlichkeit der Arbeit (Zeitverluste):
a) Schwankungen der Arbeitsintensität im Verlaufe des
Jahres, der Woche, der Lohnperiode, des Tages,
der Arbeit,
b) Arbeitsbeginn und ⸗schluß, willkürliche Untersuchungen,
c) Ausfall an Arbeitstagen,
7. Belegschaftswechsel,
8. Leichtigkeit und Schwierigkeit von Neuanwerbungen,
9. Kosten und Dauer der Anlernung und Ausbildung.
Folgen für den Arbeiter:
1. Kräfteverbrauch (Ermüdung),
2. Gesundheit (Krankheits⸗ und Sterbeziffer),
3. Unfaͤlle,
4. Psychischer Zustand,
5. Kulturzustand,
6. Einkommen.
Aus dieser Einteilung wird ersichtlich, daß die beiden großen For⸗
schungsgebiete der Arbeitswissenschaft: Arbeits psychologie. und
Arbeits physiologie untrennbar miteinander verbunden sind. Nur
die individuelle Charakteristik der Arbeit durch „Arbeitsbilder“, die
eine Arbeit erschöpfend und „lebendig“ darstellen, nicht aber die Auf⸗
teilung eines Arbeitsvorganges in möglichst viele Arbeitselemente und
die mechanische Klassifizierung der Arbeitsart (Arbeitsschwere) an
Hand der Wertungen dieser Elemente, wird ein einigermaßen plu⸗
stisches und aufschlußreiches Bild des Arbeitsvorganges ergeben. Hier
liegen die Grenzen für die unmittelbare praktische Verwertungs⸗
moͤglichkeit der arbeitsphysiologischen Forschung, die sich im
wesentlichen auf das Ermüdungsproblem richtet. Zwar können
die Vorgänge, welche sich in den Zentren und in den tieferen Ab⸗
schnitten des menschlichen Körpers, wie Nerven und Muskeln ab—