thumbs: Handbuch der vergleichenden Statistik der Völkerzustands- und Staatenkunde

FRANKREICH — Land und Leute. 
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Th. von Saumurais), Vienne (Th. von Poitou und Saumurais), Vendée (Th. von 
Poitou), beide Sèvres (ebenso), Cher (Th. von Berry und Bourbonnais), Nièvre 
(Landsch. Nivernais). — 11) Bretagne, 5 Dep. : Finistère, Nordküsten, Ille und 
Vilaine, Morbihan, Nieder-Loire. — 12) Normandie, 4 Dep. : Nieder-Seine, 
Eure, Calvados, Manche. — 13) Franz. Niederlande (Gouvernement Flandern* 
bestehend aus der Grafschaft Artois und Thcilen von Flandern, Hennegau, Na 
mur und Bisthum Lüttich), 1 Dep. : Norden. — 14) Franche-Conté (Grafschaft 
Burgund, liochburgund, Freigrafschaft, 3 Dep. : Ober-Saône, Doubs, Jura. 
15) Lothringen, mit Messin und Toulois, 4 Dep. : Meurthe, Vogesen, Mosel, 
Maas (Ländchen Bar und Clermontais. — 16) Eisass, 2 Dep. : Ober-Rhein, 
Nieder-Rhein.— 17) Insel Corsica, 1 Departement: Corsica. 
Die Revolution und das Kaiserreich verschafften Frankreich un 
gemeine Vergrösserungen. Die Anfänge wurden damit gemacht, dass 
man die Besitzungen deutscher Reichsfürsten im Eisass (Mümpelgard, 
das Württemberg gehört hatte etc.) einfach als Franz. Länder behan 
delte, und am 14. Sept. 1791 die Vereinigungen der päpstl. Graf 
schaften Avignon und Venaissin, und am 27. Nov. 1792 und 31. Jan. 
1793^ jene von Savoyen und Nizza aussprach. Im Frieden v. Campo 
loimio (17. Oct. 1797) trat Oesterreich Belgien an Frankreich ab; 
der Friede von Luneville (9. Febr. 1801) verschaffte ihm überdies das 
ganze deutsche linke Rheinufer — zus. 1200 Q.-M. mit fast 4 Mill. 
Menschen. Sodann wurden mit Frankreich vereinigt: unterm 11. Sept. 
1802 I iemont; 21. Juli 1805 Parma; 27. Okt. 1807 Hetrurien (Toscana); 
17. Mai 1809 Rom ; 9. Juli 1810 Holland; 12. Nov. 1810 Wallis; 
10. Dez. 1810 die Mündungen der Ems, Weser und Elbe sammt den 
Hansestädten (600 Q.-M. mit mehr als 1 Mill. Einw.) ; dann Olden 
burg u. s. f. Die Zahl der Departemente, ursprünglich bloss 83, stieg 
auf 130. So umfasste dann das Napoleonische Frankreich, ausserdem 
jetzigen Gebiete von 86, noch weiter folg. Departemente, deren Haupt 
städte wir zur nähern Bezeichnung gleichfalls angeben: 
Das Napoleonische Frankreich. 
Departemente 
Alpen (See-) 
Apenninen 
Arno 
Doria 
Doimersberg 
Dyle 
Elbmünilungen 
Ems (Ober-) 
Friesbind 
Genua 
Isselmündungori 
Jemappes 
Leman 
Lippe 
Maasraünrhmgen 
Maas (Nieiler-) 
1^1 arengo 
Mittelmeer 
Montblanc 
Montenotte 
Nethen (beide) 
Ober-Issel 
Hauptorte 
Nizza. 
Chiavari. 
Florenz. 
Ivrea. 
Mainz. 
Brüssel. 
Hamburg. 
Osnabrück. 
Leuwarden. 
(tenua. 
Zwoll. 
Mons. 
Genf. 
Münster. 
Haag. 
Mastricht. 
Alessandria. 
Livorno. 
Chambéry. 
Savona. 
Antwerpen. 
Arnheim. 
Departemente 
Ombrone 
Ost-Ems 
Ourthe 
Po 
Rhein und Mosel 
Rheinmündungen 
Roer 
Saar 
Sambre. und Maas 
Schelde 
S diel den lündui igen 
Sesia. 
Simplon 
Stura 
Taro 
Tiber 
Trasimene 
Wälder 
Wesermündungen 
West-Ems 
Zuydersee. 
Hauptorte 
Siena. 
Aurich. 
Lüttich. 
Turin. 
Coblenz. 
Herzogenbusch 
Aachen. 
Trier. 
Namur. 
Gent. 
Middelburg. 
Vercelli. 
Sion. 
Coni. 
Parma. 
Rom. 
Spoletto. 
Luxemburg. 
Bremen. 
Groningen. 
Amsterdam.
	        
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