Hanfschwinger und Ligger.
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^^stenn mit einher geringen erkantnus bestetigt volgender gestalltt
also, das sie idermennichlichen vor billiche behlonunge fliesich
^""keiten und bie dem gute getrewlich handeln auch nirgendts
in der stadt bothmessicheit whonen sollen bey ernster
auch nach gestalten sachen Verlust des ampbtes. Im
^^leichen sollen disse ambtbrüdere in allen fewers- auch
^^ssersnothen, so Ga(l)tt verhüten wolte, sich vor deme
'‘^thfise unausblieblich einstellen und eines hoich weisen
befehlich getrewlich verrichten by straffe vhon idernn
^ ^rc.und seint hieauff zu sollicher arbeit anfengklich inngeschriebenn
hundert und funff undt zwantzich personen, auch darnach noch
^'hen menern und darfon obgeschriebener masse entffangen ein
ändert zwei und dreisich mark. Actum uth supra.
Otto Kanne, secretarius.^
Affschrifft der henpswingers
Item idt ist dussen luiden vorgundtt von enhem itlichen, so
Iti ehre gilde nemen 3 mrc. und nicht mher und der henschop
thom ingangk thor erkantnus.
43. Hanfschwinger und Ligger.
Entscheidung des Amtsgerichts vom 18. August 1598.
d. Gesellsch. f. Gesch. u. Alterth. in Riga. Bl- i35N «P^tere Eintragung.
18 augustus anno 1598. Vid. protocollum. s,
Her Otto Kanne' undt her Frantz Ciraff,* beide amptherrn, gg.
petzet die liggere contra henpffschwingere praemissis contro-
hath e. e. amptgericht veraltscheidet, dasz die schwingere sich
''gger arbeit auch bey der asche undt teerwrake mit ab- und
der asclien und teersz, imgleichenn der Reuszischen wahren
|¡" ''em bereiten desz henffsz und flachsz und wasz ihnen den
liP'-n sonst fur altersz fur sich allein zustendigk gentzheh ent-
sollen; dajegen aber soll esz den henifschwingern hin-
hP^femb zugelassen und frey sein, wan sie nichts zu schwingen
dasz sie hanff und flachsz bereiben auch nebenst der polowa
a '"fuhren den I.ittawsche flacksz auch so in säecken nach
” ’'ehiffen gefuhret wur.lt, in die sacke zu stecken und zu und
j h'ahführ. Die Kijrischc KathsHnie, Nr. 5z''*
Nr. sav.