beim Studium des Vorschlags von Professor M. Krahmann hat
er bemerkt, daß es sich um einen viel reichhaltigeren Plan
handelt.
Er erinnert daran, daß die Vereinheitlichung der Nomenklatur
schon auf den verschiedensten Gebieten mit recht ermutigenden
Resultaten versucht worden ist. Sie ist augenscheinlich sehr wichtig
für den Bergbau, aber die Hauptfrage Professor Krahmanns ist ökonomischer
Art. Er fragt sich also, wie ein Internationales Institut
alle diese Fragen regeln könnte, die das so außerordentlich spezialisierte
Wirtschaftskomitee seit sechs Jahren nicht hat lösen können.
Sein Bericht enthält an erster Stelle einen wissenschaftlichen
Teil, der auf die Vereinheitlichung der bergmännischen Terminologie
und Kartographie hinzielt, an zweiter Stelle einen bergwirtschaftlichen
Teil.
Zusammenfassend schlägt Herr Neculcea, um den Vorschlägen
des Professor Krahmanns gerecht zu werden, die Gründung einer
zusammengesetzten Kommission vor, der zugleich ein oder zwei
Repräsentanten des wirtschaftlichen Komitees angehören. Zweitens
schlägt er vor, daß alle wirtschaftlichen Fragen vom Wirtschaftskomitee
studiert werden, eventuell unter Mitarbeit von erfahrenen
Bergbauleuten.
Der Präsident bemerkt, daß man zu allererst wissen müsse,
ob dieser Plan zeitgemäß und ausführbar ist. Er selbst hat folgende
Organisationen um Rat gefragt: das „Bureau des Ressources minerales
de ’Empire“, die „Direction des Services geologiques“, die
„Direction des Recherches sur les combustibles“ und das „Institut
des Ingenieurs des Mines“. Diese Organisationen erkennen einstimmig
an, daß auf dem Gebiet der Vereinheitlichung der Statistiken,
der Nomenklatur, der Kartierungsmethoden noch viel
Arbeit geleistet werden muß; aber sie geben gleicherweise einstimmig
zu erkennen, daß es noch verfrüht ist, schon jetzt ernstlich
die Schaffung eines Internationalen Berginstituts ins Auge zu
fassen, und daß es vorzuziehen ist, die Zusammenarbeit zwischen
den verschiedenen nationalen Instituten zu prüfen.
Das „Bureau des Ressources minieres de l’Empire“ arbeitet
an der Vereinheitlichung der statistischen Methoden. Es hat
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