e) Der Anschluß an die bisherigen Lagerstätteninventuren
Es handelt sich nun nicht nur um eine praktische Einteilung
aller Arbeit nach einem theoretischen System und nach prak-
tischen Notwendigkeiten, sondern auch um eine theoretisch zu-
lässige und praktisch erforderliche Reihenfolge unserer Ar-
beit im Hinblick auf jenes grundlegende Schätzungsproblem. Mit
anderen Worten: Was ist bereits geschehen, wie ist es geschehen,
wo ist zu verbessern, zu ergänzen und dann weiter fortzufahren?
Ich schlage vor, an die bisherigen Inventurarbeiten für ver-
schiedene Mineralien und in den verschiedenen Ländern un-
mittelbar anzuknüpfen, an ihnen die bisherigen Methoden zu
prüfen, weiterzuentwickeln und dann — je nach Anregungen
und Möglichkeiten — im einzelnen praktisch fortzuführen und
— die Hauptsache! — immer wieder zu berichtigen. Eine
Lagerstätteninventur kann niemals als abgeschlossen betrachtet
werden — ständige periodische Ergänzung gehört geradezu zu
ihrem innersten Wesen,
Die ersten gegebenen Mitarbeiter für unsere Arbeitsgemein-
schaft sind also die bisherigen Bearbeiter derartiger In-
venturen. Sie kennen am besten die Schwierigkeiten und werden
am ehesten geneigt sein, zunächst gemeinschaftlich die Metho-
den weiterzuentwickeln. Eine zahlenmäßige Bekanntgabe der
tatsächlichen Ergebnisse für jedes Land wird damit noch keines-
wegs gefordert, vielmehr soll erstes Ziel lediglich sein: Klarheit,
Vollständigkeit und vor allem Einheitlichkeit der Methoden.
Also erste Frage unseres Aufrufes ist: Wer waren oder sind
noch die ersten und weiteren Bearbeiter solcher Inventuren in
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