Full text: Bergwirtschaftliche Arbeitsgemeinschaft

[I. Bisherige Schritte 
g) Verhandlungen mit Behörden und Verbänden 
Die Bergwirtschaftliche Arbeitsgemeinschaft soll, wie bereits 
mehrfach angedeutet wurde, nicht nur aus privaten Einzelper- 
sonen bestehen, sondern auch an ganze Organisationen, Be- 
hörden, Verbände, juristische Personen aller Art ergeht der Ruf 
um Mitwirkung, teils in deren eigenem Interesse, teils im Sinne 
der Gemeinschaftsarbeit und einer genossenschaftlichen Auf- 
fassung des Wirtschaftslebens. Daß mit manchen derartigen 
Stellen schon vor unserem Aufruf Fühlung genommen wurde, 
ist selbstverständlich. Eine Aufzählung von Einzelheiten er- 
übrigt sich vorläufig; nur von einigen Stellen sei hier berichtet, 
weil hierüber schon weitere Kreise unterrichtet sind und weil 
hierdurch die ganze Art unseres Vorgehens gekennzeichnet 
werden mag. 
Frühere Erfahrungen im Jahre 1904 und 1908 haben näm- 
lich ergeben, daß die Ankurbelung einer derartigen Bewegung, 
wie sie beabsichtigt ist, nicht durchhält — oder, um im Bilde 
zu bleiben, daß der Motor überhaupt nicht richtig anspringt —, 
wenn nicht ein äußerer Druck gewisse Bedenken überwindet 
und zur Zündung führt, wenn nicht das Gefühl hinzukommt: 
es muß etwas geschehen, sonst kommen andere zuvor. Vor jedem 
wirklichen Schwung muß ein gewisses Trägheitsmoment so oder 
so überwunden werden. 
Ich entschloß mich deshalb, das Problem der Lagerstätten- 
Inventur oder der „Bergwirtschaftlichen Landesaufnahmen“
	        
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