fragen“ sind bereits erschienen, weitere, namentlich auch über
die Stellung der Bergwirtschaftslehre im Unterrichtsplan und
in der Prüfungsordnung, werden folgen.
Eine weitere Gelegenheit zur Erörterung meiner Vorschläge
wird sich im Mai 1928 gelegentlich des von der Fachgruppe
Bergbau angeregten deutschen Bergmannstages in Berlin er-
geben. Hierzu bereitet als Festgabe die Geschäftsführung der
Fachgruppe ein großes Werk vor: „Die deutsche Bergwirtschaft
der Gegenwart“, in welchem namentlich Gegenwartsfragen —
also die „neue Wirtschaft“ im „neuen Staat“ — von „Männern,
die an verantwortlicher Stelle des deutschen Bergbaues stehen“,
behandelt werden sollen.
Im Deutschen Reichswirtschaftsministerium wurde auf Grund
meiner Vorschläge im Juli 1927 eine Stelle eingerichtet, welche
das in den Archiven der verschiedenen Reichsstellen vorhan-
dene und für die Bearbeitung freigegebene bergwirtschaftliche
Material sichten, registrieren und greifbar machen und den
Umfang und die Methode laufender bergwirtschaft-
licher Einzelermittlungen im Reich und bei den Ländern
studieren soll.
Entsprechend dem ersten Teil des Auftrages wurde das bei
den verschiedensten Stellen zerstreute Aktenmaterial festgestellt
und Verzeichnisse von den bergwirtschaftlich interessierenden
Akten fertiggestellt, die im einzelnen dann weiter auf die in
ihnen enthaltenen Gutachten, Reiseberichte, Befahrungsberichte,
Analvsen u. dgl. durchgearbeitet wurden.
Auf Grund des zweiten Teiles der Aufgabe wurde in erster
Linie Fühlung genommen mit verschiedenen Reichsstellen, mit
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