Full text: Bergwirtschaftliche Arbeitsgemeinschaft

— Natur 
+ Arbeit 
— Kapital 
Schema 2: Wirtschaftstheorie im allgemeinen 
+ Produktion = Distribution — 
Objekt Wert 
Subjekt Lohn 
Mittel Zins 
Konsumtion 
Verzehr 
Leben 
Kapitalsbildung 
Schema 3: Bergwirtschaftlicher Einzelbetrieb 
— Natur Lagerstätte Versand u. Markt Verhüttung 
4 Arbeit Fördern Lohnzahlung Ernährung 
= Kapital Anlage Verzinsung Ersparnis 
Schema 4: Bergwirtschaft, volkswirtschaftlich betrachtet 
— Natur Bodenschätze Bauwürdigkeit Verarbeitung 
+ Arbeit Bevölkerung Einkommen Lebenshaltung 
= Kapital Aufwendung eig. Bergbaurente Ansammlung im 
o. fremd. Kapitals eig. 0. fremd. Lande 
Man könnte versucht sein — und ist in manchen Wirtschafts- 
theorien der Versuchung erlegen —, die Fülle des wirtschaft- 
lichen Geschehens auf der einen oder anderen der 2 mal 3 Linien 
in mehr als 3 Abschnitte zu teilen; dagegen ist jedoch folgen- 
des zu sagen: Die Zahl 3 bedeutet in allen 6 Linien nicht ein 
Zählen, nichteine Wiederholung der 1 ‚nicht eine Gleichordnung, 
in der nun auch eine 4, eine 5 folgen könnten, sondern es handelt 
sich hier jedesmal um die heilige Drei, neben der es nichts Viertes 
geben kann, nämlich um das alles in der Welt beherrschende 
Polaritätsverhältnis und seinen Ausgleich, um Spannung 
zwischen zwei Polen (+ u. —) und ihre Entspannung (=). Pro- 
duktion (+) und Konsumtion (—) fordern und bedingen ein- 
ander und finden in der Distribution (=) ihren Ausgleich, ihre 
Erlösung; Natur (—) und menschliche Arbeit (+) verhalten sich 
‚0
	        
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