Full text: Das Hotel- und Gastgewerbe

DAS HOTEL- UND GASTGEWERBE 
Weise von einer Saison oder von bestimmten Konjunkturen 
oder vom Wetter abhängig sind. Dazu gehören alle Hotels, 
Emrödliche Kegehenheit im „Tuch 
Serr Brivatus Knullridh aus Neu-Impijh wog jamt feiner 
lteben Gattin nur 195,7 Pfund. Das war natürliq viel zu 
wenig und außerordentlich betrüblidh. Allerlei Kuren wollten 
nicht anjchlagen, bis ein Freund das Chepdar in den Spezial» 
ausidank „Zum Tucher“, Webergafjfe und Scheffelltraße, 
brachte. Nachdem es hier drei Monate zu Mittag und Abend 
gegelien hatte, hob fich, wie {ih jeder auf „dem Bilde“ Übers 
zeugen kann, ihr Embonpoint jo bedeutend, daß fie derheeme 
die Tür zur Badekammer verbreitern lafijen mußten, Das kam 
daher, weil fie nad) dem Mittagejjen ein Nickerchen von einer 
Stunde hielfen und am lebten Sonnabend fo feit [hliefen, daß 
jie von der Wach- und Schliekgefellidaft geweckt werden 
mußten. Alfo feite loofen nad) dem Eljen. — Heute Sonn« 
abend gibts 1000 fjelbftgemadte RKRiejenbrakwürffe a 75 Pf. 
mit Kartoffeln und Kraut, morgen Sonntag (fomas war nod) 
nicht da!) Schweinskofeleft mit Ananaskrauf, große 
Bortion 1,20 M. Mit diefjen Spezialtagen zu kleinen Preijen 
will der Mirt des „Tuer“, der bekannte Hoftraiteur Ernit 
Stange, elwas Neues auf dem Gebiete der Dresdner Gaftro- 
anomie Ihaffen. Dazu gibts das köftlide Nürnberger Tudcher, 
zin Bier, das in Deutihland an der Spike jteht, zu heimi- 
ichen Breifen, 
Bei dieser Anzeige eines Restaurants in Dresden 
ist sowohl in der Zeichnung als auch im Text der 
Wert auf Groteskwirkung gelegt. Man beachte, daß 
die Zeichnung auch für Tageszeitungen (Rotations- 
druck) verwendbar ist 
Kurhäuser, Fremdenheime, Restaurants, Kaffeehäuser usw. in 
den Bädern, Kurorten und Sommerfrischen (auch ‚viele Sana- 
torien sind einzurechnen), ferner auch alle jene zahlreichen 
gewerblichen Betriebe, Magazine und dergleichen, die in jenen
	        
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