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viel — vier- bis fünfmaliger — Transport notwendig, der überflüssiger-
weise mechanische oder menschliche EX konsumiert; die Werkstücke
werden vier- oder fünfmal gelagert und aufgestapelt, was ebenfalls
wieder unnötige E beansprucht. Alle diese Nebenarbeiten können
durch wirklich rationelle Anordnung der Arbeit — nach Ford — ver-
mieden werden, indem man nicht alle gleichen Arbeitsmaschinen
nebeneinander, in besonderen Werkstätten aufstellt, sondern die ver-
schiedenen Maschinen in der Reihenfolge der technisch aufeinander-
folgenden Teilarbeiten (Drehen, Bohren, Fräsen usw.) unmittelbar
nebeneinander anbringt, u. zw. in der erforderlichen Anzahl. Das
Werkstück wandert dann automatisch (oder auf dem Fließband, das
nicht unbedingt notwendig ist, in der Regel aber den Fluß der Arbeit
erleichtert) von einer Maschine zur andern, um schließlich in die
automatische Montage zu gelangen, von wo die fertigen Waren
automatisch emballiert und zum Versand gebracht werden. Das
Wesentliche und das Höchstrationelle dieses Systems ist also: alle
Arbeiten werden in einem Flusse, ohne jede überflüssige Unter-
brechung oder Nebenarbeit, verrichtet (ganz ähnlich sind, wie wir
später sehen werden, die Arbeiten im modernen Bureau angeordnet).
Der große wirtschaftliche Vorteil dieses planning der Arbeit ist: große
Ersparnis an Arbeit und Zeit für mehrmalige Transporte, für mehr-
maliges Holen und Aufstapeln der Stücke. Die Anhäufung von Werk-
stücken (Materialien usw.) in Zwischenlagern wird heutzutage über-
haupt verworfen, da sie E vergeudet, denn solche Warenhaufen
nehmen viel Raum in Anspruch, stören die Arbeit, belegen die Auf-
merksamkeit mit Beschlag. Die Werkstücke müssen unmittelbar an
die Maschine gebracht werden, ohne mehr oder weniger lang zu
iagern. Auch das fertige Produkt soll nicht erst »auf Lager« ge-
bracht werden, sondern sofort auf dem Markt zum Versand gelangen
(Wozu allerdings gute Marktkenntnis — Ss. später — gehört).
Auf ein großes Lager darf der moderne Fabrikant ebensowenig
mehr stolz sein wie auf — rauchende Schlote, denn das ist auch
verlorene E: Rauch und Abgase müssen rationell ausgenützt werden.
Die richtige »Organisation« des Betriebes ist überhaupt das
sigentliche, innerbetriebliche Problem der Rationalisierung. Worin
vesteht diese Organisation? Sie ist die zweckmäßige Ordnung und
Gliederung aller im Betriebe geleisteten (oder zu leistenden) Arbeiten
höheren und niedrigen Ranges oder auch: die planvolle Zu- und
Unterordnung aller im Betriebe tätigen Personen.