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Maschinenschlosser, Monteure, die einer gewerblich-technischen Fach-
ausbildung bedürfen und diese am besten in den Werkstätten tüchtiger
Gewerbetreibender (in Verbindung mit dem Besuche von F. achschulen)
zerhalten.
[st somit die volkswirtschaftliche Existenzberechtigung des Ge-
werbes in mehrfacher Hinsicht erwiesen, so wirft sich die weitere
Frage auf: Kann die Rationalisierung auch auf das Gewerbe an-
gewendet werden, und wenn, in welcher Hinsicht, mit welchen
Mitteln?
Ähnlich wie die Landwirtschaft, erfuhr auch das Gewerbe schon
disher eine mehr weniger erfolgreiche »Förderung«, sei es durch
staatliche Gesetze, sei es durch besondere Verwaltungsmaßregeln.
Die Gesetze versuchten, wie z, B. 1883 in Österreich, eine gesicherte
gewerbliche Organisation und die Bürgschaft fachlich-tüchtiger und
lauterer Elemente im Gewerbe zu bieten; aber der volle Erfolg blieb
aus und so begann man 1892 in Österreich — seinem Vorbilde folgten
viele andere Staaten — mit der » Gewerbeförderung« (auf Grund eines
Antrages des Abgeordneten Dr. Max Menger), die, ohne jeden Zwang,
dem Gewerbe mehr fachtechnische Kenntnisse, neuere technische
Behelfe, mehr kommerziellen Geist und Gesetzeskenntnisse vermitteln
sollte, ein Teil der Gewerbepolitik, der seither von den Gewerbe-
förderungsinstituten der Handelskammern und den Verbänden der
‘Zwangs-) Gewerbegenossenschatten mit schönem Erfolge weiter
verfolgt wird. Dazu tritt der wichtige Kampf gegen Pfuscher und
‚Störarbeit« (»Schwarzarbeit«, z. B. der Gehilfen der Kleidermacher)
und gegen die Übergriffe der »öffentlichen Hand« ( Gemeinden, Länder)
auf gewerbliches Gebiet.
insoweit nun all diese gesetzgeberischen oder verwaltungs-
mäßigen Mittel nicht den gewünschten Erfolg brachten, ist es
zweifellos geboten, zu prüfen, ob nicht die moderne Wirtschaftlich-
zeitslehre helfend eingreifen soll. Und sie vermag dies: sie lehrt
den hohen rationellen Wert geschlossener fachlicher Organisation
\»Konzentration«) — hier anzuwenden auf die beruflichen Ver-
iretungen und auf gewerbliche (freie) Erwerbs- und Wirtschafts-
zgenossenschaften; sie lehrt ferner eine Reihe moderner Betriebs-
Fortschritte, die auch dem Gewerbe billiger, sparsamer, erfolgreicher
zu wirtschaften gestatten. Es geht dies aus Arbeiten und den zahl-
reichen Veröffentlichungen deutlich hervor, die von dem vorbildlich
wirkenden »Forschungsinstitut für rationelle Betriebsführung im Hand-